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200 Stromanbieter erhöhen die Strompreise

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200 Stromanbieter erhöhen die Preise

Energiepreise
Energiepreise © Digitalpress, fotolia.com

Die Preise bei Stromanbietern steigen und steigen – und ein Ende scheint nicht in Sicht. Etwa 200 Stromanbieter erhöhen im März und April ihre Preise. Die eine Hälfte der Stromanbieter hat die Preise bereits zum 1. März 2012 erhöht, weitere 90 Anbieter folgen Anfang April.

Dann müssen laut dem Verbraucherportal Verivox rund zehn Millionen Haushalte mit Mehrausgaben von rund 3,5 Prozent leben. Grund dafür seien laut der Angaben der Energieversorger höhere Netzentgelte sowie die seit August 2011 geltende Netzumlage.

Mehrkosten durch umstrittene Netzumlage

Durch dieser müssen Unternehmen, die viel Strom verbrauchen, geringere Netznutzungsgebühren bezahlen. Unternehmen, die jährlich mehr als zehn Millionen Kilowattstunden Energie verbrauchen, sind sogar komplett von Netzgeldabgaben befreit.

Die Tatsache, dass Unternehmen für ihren hohen Energieverbrauch auch noch ‚belohnt‘ werden, während viele private Verbraucher versuchen, händeringend ihren Verbrauch zu reduzieren und so zu sparen, stößt vielen sauer auf.

Nun müssen die Privatkunden zudem die Zeche für die Bevorzugung der Unternehmen zahlen. Denn die Kosten für den Betrieb der Netze bleiben bestehen und werden nun im Zuge der Netzumlage nur neu verteilt – und das eben zu Ungunsten von ‚Otto Normalverbraucher‘. Für einen Haushalt, der einen jährlichen Verbrauch von 4.000 Kilowattstunden hat, bedeutet das zusätzliche Kosten von etwa 31 Euro.

Wechseln des Stromanbieters – Ausweg aus dem Kostendilemma

Doch muss man diese Erhöhung einfach so schlucken? Nicht unbedingt. Ein Möglichkeit, den höheren Forderungen seines Stromanbieters ein Schnippchen zu schlagen, ist die Kündigung. Dies ist die einzige – wohl aber auch effektivste „Waffe“ der Verbraucher. Mit unserem Strom-Tarifrechner kann man ganz einfach die Preise von Stromanbietern vergleichen und so günstigsten Versorger finden.

Besonders, wenn man vorher noch nie gewechselt hat, ist man noch in der regulären Grundversorgung. Diese Tarife sind in der Regel teurer, so dass sich ein Blick auf andere Angebote in jedem Fall lohnen dürfte.

Ist der erst einmal gefunden, kümmert sich der neue Versorger immer auch um die Wechsel-Modalitäten. Als Kunde muss man sich also um nichts kümmern. Aber auch, wer bereits schon mal den Stromanbieter gewechselt hat, sollte immer wieder vergleichen.

Hintergrund: Die Strompreisentwicklung


Quelle der Grafik: Agentur für Erneuerbare Energien



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