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	<description>Stompreise und Gaspreise vergleichen</description>
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		<title>Informations- und Telekommunikationsgeräte für ein Viertel des Stromverbrauchs verantwortlich</title>
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		<pubDate>Tue, 07 May 2013 10:15:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Energiesparen]]></category>
		<category><![CDATA[Strom sparen]]></category>
		<category><![CDATA[Stromverbrauch]]></category>
		<category><![CDATA[Stromverbrauch Haushalt]]></category>

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		<description><![CDATA[Informations- und Telekommunikationsgeräte für ein Viertel des Stromverbrauchs in privaten Haushalten verantwortlich Stromverbrauch © Gina Sanders, fotolia.com Der gesamte Energieverbrauch in privaten Haushalten ist in den letzten 20 Jahren größtenteils leicht gesunken. So wird heute etwas weniger Energie für die Wärmeerzeugung aufgewendet, die einen Anteil von 70 % am Gesamtenergiebedarf hat und immer noch vorwiegend auf [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<h3>Informations- und Telekommunikationsgeräte für ein Viertel des Stromverbrauchs in privaten Haushalten verantwortlich</h3>
<div style="float:right; margin:0 0 5px 10px;"><img src="/wp-content/uploads/images/stromzaehler-Gina-Sanders-fotolia.jpg" alt="stromzaehler Gina Sanders fotolia Informations  und Telekommunikationsgeräte für ein Viertel des Stromverbrauchs verantwortlich" class="foto-content" style="margin-bottom:0px;" title="Informations  und Telekommunikationsgeräte für ein Viertel des Stromverbrauchs verantwortlich" /><br /><span style="font-size:10px; padding-left:3px;">Stromverbrauch © Gina Sanders, fotolia.com</span></div>
<p>Der gesamte Energieverbrauch in privaten Haushalten ist in den letzten 20 Jahren größtenteils leicht gesunken. So wird heute etwas weniger Energie für die Wärmeerzeugung aufgewendet, die einen Anteil von 70 % am Gesamtenergiebedarf hat und immer noch vorwiegend auf Erdgas und Öl angewiesen ist. Dass der Energieverbrauch in diesem Bereich nicht gestiegen ist, trotz größerer Wohnflächen pro Bewohner und kleinerer Haushalte, ist der effizienteren Wärmedämmung von Neubauten und der Nachrüstung von Altbauten zu verdanken.</p>
<h3>Stromverbrauch in privaten Haushalten nimmt weiter zu</h3>
<p>Beim Strom ist der Trend allerdings umgekehrt, insgesamt stieg der Stromverbrauch seit 1990 um beinahe 20 % an. Dies ist einerseits auf den Stromverbrauch für Informations- und Kommunikationsgeräte zurückzuführen, wie auch auf den Zuwachs an elektrischen Geräten insgesamt. Zwar verbrauchen die neuen Haushaltsgeräte, z. B. Kühl- und Gefrierschränke sowie Geschirrspülmaschinen, insgesamt weniger Energie als noch vor einigen Jahren, aber es gibt kaum noch einen Haushalt ohne Spülmaschine und Trockner, sodass der Verbrauch ingesamt dennoch gestiegen ist.</p>
<p>Am stärksten ist der Verbrauch im Bereich der Informations- und Telekommunikationsgeräte gestiegen. Laut der Energieagentur.NRW lag der Durchschnittsverbrauch für TV-, Audio- und Bürogeräte vor 15 Jahren bei sieben Prozent, inzwischen liegt er bei 25 Prozent. Damit bilden diese Geräte den größten Posten beim privaten Stromverbrauch, gefolgt von Kühl- und Gefriergeräten mit ca. 17 % und der Warmwasserbereitung mit ca. 15 %, dem Waschen, Trocknen und Spülen mit ca. 12 % und dem Kochen mit ca. 10 %. </p>
<p>Der Grund für den ansteigenden Stromverbrauch der Informations- und Kommunikationstechnologie im Haushalt ist zum einen die Anzahl der Geräte. Immer mehr Haushalte nutzen Computer und Co. und immer mehr Haushalte nutzen mehrere Geräte, wie Tablets und Netbooks, neben ihrem Desktop PC. Zum anderen werden die Geräte selbst immer leistungsfähiger und die Bildschirme größer, was sich trotz Energieeffizienz negativ im Stromverbrauch bemerkbar macht. Auch die Nutzungsdauer pro Tag und Haushalt hat sich stark verlängert und liegt inzwischen bei durchschnittlich fünf Stunden.</p>
<p><img src="http://www.kwh-preis.de/wp-content/uploads/images/Stromverbrauch.gif" class="foto-content" title="Informations  und Telekommunikationsgeräte für ein Viertel des Stromverbrauchs verantwortlich" alt="Stromverbrauch Informations  und Telekommunikationsgeräte für ein Viertel des Stromverbrauchs verantwortlich" /><br />
<span style="font-size:11px;">Bildquelle: EEFA &#8211; Auswertung NRW.STROMcheck für HEA, BDEW und EnergieAgenturNRW</span></p>
<h3>Strom sparen und die Umwelt entlasten bei Informations- und Kommunikationstechnologie</h3>
<p>Global betrachtet ist die Informations- und Kommunikationstechnologie damit für zwei Prozent der CO2-Emissionen verantwortlich, soviel wie die Luftfahrtindustrie. Dabei geht der Trend zu immer mehr, vor allen mobilen, Geräten und einer weiter steigenden täglichen Nutzungsdauer. Aber auch bei diesen Geräten lässt sich Energie einsparen, was sich positiv auf die Umweltbelastung und den Geldbeutel auswirkt. </p>
<ul>
<li>Je mehr Leistung das Gerät bringen kann, umso mehr Energie benötigt es auch. Prozessor, Grafikkarte und Festplatte benötigen 75 % der Energie beim Computer. Die Auswahl von weniger leistungsstarken Modulen spart Energie – und oft wird die Leistung gar nicht wirklich benötigt und genutzt. Ein Notebook benötigt insgesamt weniger Energie als ein Desktop PC. Auch bei Fernsehern lässt sich mit kleinen Bildschirmen der Energieverbrauch reduzieren.
<li>
<li>Auch bei Geräten zur Information und zur Telekommunikation gilt: Ausschalten, wenn sie nicht benötigt werden! Auch im Stand-by-Modus wird Strom verbraucht. Anstatt einen Bildschirmschoner zu verwenden, sollte der Bildschirm abgeschaltet werden. Zudem verfügt jeder PC über einen Energiesparmodus, der auch genutzt werden sollte.</li>
<li>Akkus nur benutzen, wenn das Gerät nicht über die Steckdose betrieben werden kann. Die Energieverluste können immens sein.</li>
<li>Der Blaue Engel, der Energy Star oder das TCO-Label stehen für energieeffiziente und klimaschonende Geräte. Unter www.ecotopten.de lässt sich gezielt nach Produkten suchen, sich durch eine hohe Qualität und ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis auszeichnen. Zudem werden die jährlichen Gesamtkosten von Produkten berechnet. </li>
</ul>
<h3>Links zum Thema:</h3>
<p><a class="link2" href="http://hea.de/presse/aktuell/hea-16-04-2013.php">Mehr Infos zur Studie der Energieagentur.NRW sowie Grafiken zum Stromverbrauch bei privaten Haushalten</a><br />
<a class="link2" href="http://www.ecotopten.de">Übersicht über umweltfreundliche (und damit auch energiesparende) Produkte, betrieben vom Öko-Institut e. V.</a><br />
<a class="link2" href="http://www.heizsparer.de/service/ebooks-energie-sparen">Ebooks zum Thema Energie sparen</a></p>
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		<title>Aktuelles zur Flexstrom-Insolvenz: Was Kunden jetzt tun sollten</title>
		<link>http://www.kwh-preis.de/aktuelles-zur-flexstrom-insolvenz-was-kunden-jetzt-tun-sollten</link>
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		<pubDate>Tue, 30 Apr 2013 07:50:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Stromanbieter]]></category>
		<category><![CDATA[Flexstrom]]></category>
		<category><![CDATA[Insolvenz]]></category>

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		<description><![CDATA[Stromanbieter Flexstrom ist Insolvenz: Was Kunden jetzt tun sollten Insolvenz © N-Media-Images, fotolia.com Vor wenigen Tagen berichteten wir bereits über die Insolvenz von Flexstrom und ihrer beiden Tochtergesellschaften Optimalgrün und Löwenzahn Energie. Den Artikel können Sie hier nachlesen. Was seinerzeit schon befürchtet wurde, ist zwischenzeitlich eingetreten. Wie der Insolvenzverwalter Christof Schulte-Kaubrügger von der White &#038; [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<h3>Stromanbieter Flexstrom ist Insolvenz: Was Kunden jetzt tun sollten</h3>
<div style="float:right; margin:0 0 5px 10px;"><img src="/wp-content/uploads/images/insolvenz-n-media-images-fotolia.jpg" alt="insolvenz n media images fotolia Aktuelles zur Flexstrom Insolvenz: Was Kunden jetzt tun sollten" class="foto-content" style="margin-bottom:0px;" title="Aktuelles zur Flexstrom Insolvenz: Was Kunden jetzt tun sollten" /><br /><span style="font-size:10px; padding-left:3px;">Insolvenz © N-Media-Images, fotolia.com</span></div>
<p>Vor wenigen Tagen berichteten wir bereits über die Insolvenz von Flexstrom und ihrer beiden Tochtergesellschaften Optimalgrün und Löwenzahn Energie. Den Artikel können Sie <a href="http://www.kwh-preis.de/was-kunden-bei-der-flexstrom-insolvenz-beachten-sollten">hier nachlesen</a>. Was seinerzeit schon befürchtet wurde, ist zwischenzeitlich eingetreten. Wie der Insolvenzverwalter Christof Schulte-Kaubrügger von der White &#038; Case Insolvenz GbR mitteilte, haben die Netzbetreiber ihre Verträge mit dem Unternehmen fristlos gekündigt. Die Folge: Flexstrom liefert keinen Strom mehr. Die Kunden werden seitdem von ihrem Grundversorger beliefert. In der Regel sind das die örtlichen Stadtwerke. Auch beim Gasversorger Flexgas sind die Lichter, zumindest vorläufig, ausgegangen. Nachdem ein Finanzinvestor das Geschäft zunächst fortführen wollte, trat er vom Kaufvertrag zurück. Am 25. April meldete auch Flexgas Insolvenz an. Was Kunden in der aktuellen Situation beachten sollten, lesen Sie hier.</p>
<h3>Kunden fallen in die Ersatzversorgung</h3>
<p>Mit der Einstellung der Strom- und Gaslieferungen von Flexstrom und ihrer Tochtergesellschaften sind die Kunden in die sogenannte Ersatzversorgung gefallen. Sie stellt gesetzlich sicher, dass es zu keinen Lücken in der Versorgung kommt und Haushalte nicht plötzlich im Dunkeln stehen. In der Regel gehören die Grundversorgungstarife jedoch zu den teuersten auf dem Markt.</p>
<p>Verbraucher, die nun im Rahmen der Ersatzversorgung beliefert werden, erhielten bereits oder erhalten in den nächsten Tagen Post von ihrem Grundversorger, der sie über ihren neuen Strom- beziehungsweise Gaslieferanten unterrichtet. Darüber hinaus enthält das Schreiben Informationen zum Preis und den Kündigungsfristen des Tarifs, zu dem sie beliefert werden. Normalerweise gilt für alle Grundversorgungstarife eine Kündigungsfrist von zwei Wochen. In den ersten drei Monaten der Ersatzversorgung können Kunden jedoch ohne jegliche Kündigungsfrist wechseln.</p>
<h3>Kunden sollten spätestens jetzt handeln</h3>
<p>Von der Insolvenz betroffene Kunden sollten spätestens jetzt eine eventuell erteilte Einzugsermächtigung bei Flexstrom widerrufen, Daueraufträge kündigen und gegebenenfalls zurückbuchen lassen und ihre Abschlagszahlungen einstellen. Nach Angaben des Insolvenzverwalters seien Zahlungen zwar weiterhin auf folgendes Konto fällig:<br />
Kontoinhaber: FlexStrom/Schulte-Kaubrügger, Kontonummer 0618658918, BLZ 10070000, Deutsche Bank. Für FlexGas-Kunden lautet der Kontoinhaber FlexGas/Schulte-Kaubrügger, die Kontonummer 0618658925.</p>
<p>Die Verbraucherzentralen weisen jedoch darauf hin, dass der Insolvenzverwalter keinen Anspruch mehr auf die Zahlungen habe, da keine Gegenleistung mehr erfolgt. Die Kosten für bereits gelieferte Energie sind zu begleichen. Da das Flexstrom-Geschäftsmodell jedoch vor allem auf Vorkasse-Tarifen beruhte, dürfte hier bei den meisten Kunden kein Handlungsbedarf bestehen.</p>
<div class="tipp"><b>Tipp: </b>Mithilfe unserers <a href="http://www.kwh-preis.de/strom/stromtarifrechner">Strom-Tarifrechners</a> und mithilfe des <a href="http://www.kwh-preis.de/gas/gastarifrechner">Gastarifrechners</a> können Sie die Energiepreise vergleichen</div>
<h3>Kündigung ist trotz Insolvenz nötig</h3>
<p>Darüber hinaus erlischt der Vertrag trotz Insolvenz nicht automatisch. Daher sollten Kunden ihren Vertrag mit Flexstrom oder den Tochtergesellschaften kündigen. Die Kündigung sollte erfolgen, sobald die Kunden das Schreiben ihres Ersatzversorgers in den Händen halten. Durch die Einstellung der Lieferung haben sie nach Angaben der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen ein Sonderkündigungsrecht nach §314 BGB, das sie ohne Rücksichtnahme auf Fristen wahrnehmen können. Im Kündigungsschreiben sollte außerdem der Zählerstand vermerkt sein. Wird der Vertrag nicht gekündigt und sollte Flexstrom oder eine der Tochtergesellschaften ihren Betrieb, beispielsweise durch die Übernahme eines anderen Anbieters, wieder aufnehmen, würden auch die ursprünglichen Verträge mit den darin festgeschriebenen Konditionen wieder gültig.</p>
<p>Es empfiehlt sich, die Kündigung per Einschreiben mit Rückschein auf den Weg zu schicken, um sie im Zweifelsfall schwarz auf weiß nachweisen zu können. Hinsichtlich der Rückerstattung von bereits im Voraus gezahlten Beträgen stehen die Chancen für Flexstrom-Kunden schlecht. Wie Betroffene ihre Ansprüche geltend machen können, lesen Sie <a href="http://www.kwh-preis.de/was-kunden-bei-der-flexstrom-insolvenz-beachten-sollten">hier</a>.</p>
<h3>Grundversorgung ist keine optimale Lösung</h3>
<p>Neben der Abwicklung des alten Vertrags sollten sich von der Insolvenz betroffene Kunden so schnell wie möglich über alternative Anbieter oder Tarife informieren. Meist hat der Grundversorger mehrere Tarife im Angebot, die deutlich günstiger als der Standardtarif sind. In diesem Fall wäre kein erneuter Anbieter- sondern lediglich ein Tarifwechsel nötig. Serviceorientierte Grundversorger weisen bereits in dem Schreiben, in dem sie über die Ersatzversorgung informieren, auf für den Kunden günstigere Tarife aus dem eigenen Haus hin.</p>
<p>Darüber hinaus können sich Verbraucher mithilfe unserers <a href="http://www.kwh-preis.de/strom/stromtarifrechner">kostenlosen Strom-Tarifrechners</a> und mithilfe des <a href="http://www.kwh-preis.de/gas/gastarifrechner">kostenlosen Gastarifrechners</a> unverbindlich über die aktuell gültigen Preise auf dem Strom- und Gasmarkt informieren. Innerhalb der Ersatzversorgung in den ersten drei Monaten nach der Insolvenz können Kunden wechseln, ohne eine Frist beachten zu müssen. Danach gilt die zweiwöchige Kündigungsfrist der Grundversorgung. Die Wechselformalitäten bei einem Anbieterwechsel übernimmt der neue Versorger.</p>
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		<title>Was Kunden bei der Flexstrom Insolvenz beachten sollten</title>
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		<pubDate>Fri, 19 Apr 2013 09:00:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Strom]]></category>
		<category><![CDATA[Stromanbieter]]></category>
		<category><![CDATA[Flexstrom]]></category>
		<category><![CDATA[Insolvenz]]></category>

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		<description><![CDATA[Insolvenz © N-Media-Images, fotolia.com Über 500.000 Kunden sind von der Insolvenz von Flexstrom und der beiden Tochtergesellschaften Optimalgrün und Löwenzahn Energie betroffen. Fast täglich wird derzeit über die neuesten Entwicklungen bei dem Stromversorger und die möglichen Folgen für die Verbraucher berichtet. Trotz allem Ärger über die Unannehmlichkeiten und die eventuellen finanziellen Folgen der Insolvenz für [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div style="float:right; margin:0 0 5px 10px;"><img src="/wp-content/uploads/images/insolvenz-n-media-images-fotolia.jpg" alt="insolvenz n media images fotolia Was Kunden bei der Flexstrom Insolvenz beachten sollten" class="foto-content" style="margin-bottom:0px;" title="Was Kunden bei der Flexstrom Insolvenz beachten sollten" /><br /><span style="font-size:10px; padding-left:3px;">Insolvenz © N-Media-Images, fotolia.com</span></div>
<p>Über 500.000 Kunden sind von der Insolvenz von Flexstrom und der beiden Tochtergesellschaften Optimalgrün und Löwenzahn Energie betroffen. Fast täglich wird derzeit über die neuesten Entwicklungen bei dem Stromversorger und die möglichen Folgen für die Verbraucher berichtet. Trotz allem Ärger über die Unannehmlichkeiten und die eventuellen finanziellen Folgen der Insolvenz für die eigene Haushaltskasse gilt zunächst: Ruhe bewahren. Wir erklären, welche Auswirkungen die Pleite konkret auf die Kunden hat und was in den kommenden Monaten zu beachten ist.</p>
<h3>Warten auf das Insolvenzverfahren</h3>
<p>Die schlechte Nachricht gleich vorweg: Bereits bezahlte Beiträge sind aller Voraussicht nach verloren. Flexstrom bot sehr günstige Tarife an, die sie sich von den Kunden vorfinanzieren ließen. Oft zahlten diese ihre Stromrechnung bis zu ein Jahr im Voraus. Vielen wurde dafür eine Bonuszahlung am Jahresende zugesichert. Das Flexstrom-Vermögen ist nun Teil der Insolvenzmasse, aus der die Gläubiger im Rahmen des Insolvenzverfahrens bedient werden sollen. Die Erfahrung zeigt, dass dabei aufgrund des Mangels an Insolvenzmasse in der Regel höchstens ein Bruchteil des geforderten Betrags zurückgezahlt werden kann. Die aktuellen Angaben auf der Flexstrom-Homepage sprechen eine eindeutige Sprache: „Sofern Sie die Forderung zur Aufnahme in die Insolvenztabelle anmelden, wird am Ende des Insolvenzverfahrens (nicht vor Ende 2017) ggfs. eine Quotenzahlung auf Ihre Forderung erfolgen.“<br />
Der bestellte Insolvenzverwalter Christof Schulte-Kaubrügger von der White &#038; Case Insolvenz GbR wird das Insolvenzverfahren aller Voraussicht nach am 1. Juli 2013 eröffnen. Solange Flexstrom noch Strom liefert, ändert sich zunächst einmal nichts am abgeschlossenen Vertrag. Somit haben die Kunden auch kein Sonderkündigungsrecht und sind weiter zur Zahlung von fälligen Beiträgen verpflichtet.</p>
<h3>Wann betroffene Kunden tätig werden sollten</h3>
<p>Die Situation ändert sich, wenn der Insolvenzverwalter bekanntgibt, die Geschäfte nicht mehr weiter fortzuführen. Gleiches gilt, wenn die regionalen Netzbetreiber Flexstrom oder den Tochtergesellschaften den Zugang zum Netz verweigern, da sie befürchten,  ihre Leistungen nicht mehr bezahlt zu bekommen. In beiden Fällen geht das Licht jedoch nicht aus. Der Grundversorger, das heißt der Energieversorger, der in seinem Netzgebiet die Mehrzahl der Haushaltskunden versorgt, springt dann automatisch ein. In der Regel sind das die örtlichen Stadtwerke.</p>
<p>In diesen Fällen sollten Verbraucher aktiv werden, denn die Grundversorgungstarife sind meist  teuer. Bei Einstellung der Stromlieferung, von der sie gegebenenfalls durch den Netzbetreiber informiert werden, haben sie ein fristloses Kündigungsrecht gegenüber Flexstrom. Sind Kunden bereits beim Grundversorger gelandet, besteht eine zweiwöchige Kündigungsfrist gegenüber diesem. Ein kurzfristiger Wechsel zu einem anderen Anbieter oder in einen günstigeren Tarif des Grundversorgers ist also problemlos machbar. Eine ordentliche Kündigung des Flexstrom-Vertrags unter Berücksichtigung der vertraglichen Fristen ist natürlich nach wie vor möglich.</p>
<h3>Welche Anbieter kommen infrage?</h3>
<p>Wechselwillige Verbraucher sollten die Insolvenz dazu nutzen, sich über ihre Anforderungen an einen Stromanbieter im Klaren zu werden. Die Geschäftsmodelle von Teldafax und Flexstrom beruhten zu einem großen Teil auf Vorkasse-Tarifen, deren Nachteile im Falle einer Pleite deutlich zu Tage treten. Auch Bonus-Zahlungen sind mit Vorsicht zu genießen. Immerhin: Der Bundesgerichtshof urteilte am 17. April 2013, dass Flexstrom zur Zahlung umstrittener Wechselboni verpflichtet ist (Az.: VIII ZR 225/12 und VIII ZR 246/12). Auch hier ist jedoch fraglich, ob die Kläger unter dem Strich tatsächlich entschädigt werden.</p>
<p>Lockvogel-Angebote oder Tarife, bei denen man in Vorleistung treten muss, sollten besser nicht berücksichtigt werden. Darüber hinaus ist das Finanzielle nur ein Argument unter vielen: So spielt die ökologische, soziale oder regionale Verantwortung des Anbieters für immer mehr Verbraucher eine mindestens ebenso wichtige Rolle.</p>
<h3>Retten, was zu retten ist</h3>
<p>Vorsicht ist bei noch ausstehenden Zahlungen geboten. Solange Flexstrom oder die Tochtergesellschaften liefern, muss diese vertragliche Leistung bezahlt werden. Erteilte Einzugsermächtigungen sollten jedoch umgehend widerrufen werden. Stattdessen sollten betroffene Verbraucher lediglich die jeweils ausstehenden Beträge an den Insolvenzverwalter überweisen. </p>
<p>Vorkasse-Kunden, bei denen in den nächsten Wochen die nächste Quartals- oder Jahresabschlagszahlung vor der Tür steht, sollten nicht bedenkenlos überweisen. Die Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz empfiehlt, auf monatliche Zahlungsweise umzustellen und den Stromanbieter per Einschreiben mit Rückschein darüber zu informieren, dass eine Vorauszahlung für ein ganzes Jahr unter den gegebenen Umständen nicht mehr zumutbar sei. Lastschriften, die kurz vor der Insolvenz abgebucht worden sind, können innerhalb von acht Wochen zurückgebucht werden. Allerdings gilt auch hier, dass fällige Leistungen, am besten monatlich, bezahlt werden müssen.</p>
<p>Wer Forderungen gegenüber Flexstrom, Optimalgrün oder Löwenzahn anmelden will, muss sich noch gedulden. Der Insolvenzverwalter wird sich zu gegebener Zeit mit allen Gläubigern in Verbindung setzen und das Prozedere auch auf der Flexstrom-Internetseite bekanntgeben. Die Forderungen müssen schriftlich und unter Angabe der gerichtlichen Aktenzeichen 36fIN 1569/13 (Flexstrom), 36lIN 1572/13 (Löwenzahn Energie) beziehungsweise 36oIN 1577/13 (Optimalgrün) eingereicht werden. Auch wenn es in den Fingern juckt: Forderungen, die vor der Eröffnung eines Insolvenzverfahrens angemeldet werden, sind unwirksam.</p>
<p>Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, dass Flexstrom und die Tochterunternehmen vor einem möglichen Verfahren von einem Wettbewerber übernommen werden. Bei der Tochtergesellschaft Flexgas ist dies bereits geschehen, sie ist von dem Finanzinvestor AKO Capital übernommen worden und wird unter dem Namen Fair Trade Gas fortgeführt. Für die Kunden ändert sich in diesem Fall nichts, die Verträge gelten weiterhin.</p>
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		<title>Wasser sparen &#8211; sinnvoll oder nicht</title>
		<link>http://www.kwh-preis.de/wasser-sparen-sinnvoll-oder-nicht</link>
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		<pubDate>Wed, 20 Mar 2013 13:09:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Wasser]]></category>
		<category><![CDATA[Wasser sparen]]></category>

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		<description><![CDATA[Wasser sparen &#8211; nicht so gut für die Umwelt wie gedacht? Jahrelang wurden Verbraucher dazu angehalten, Wasser zu sparen. Ihnen wurde eingeimpft: Je weniger sie davon verbrauchen, umso besser. Schließlich ist Wasser eine der wichtigsten Ressourcen, die wir haben. Tatsächlich ist der Pro-Kopf-Verbrauch an Wasser seit 1990 von 147 auf 122 Liter täglich gesunken. Wasserverbrauch [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<h3>Wasser sparen &#8211; nicht so gut für die Umwelt wie gedacht?</h3>
<p>Jahrelang wurden Verbraucher dazu angehalten, Wasser zu sparen. Ihnen wurde eingeimpft: Je weniger sie davon verbrauchen, umso besser. Schließlich ist Wasser eine der wichtigsten Ressourcen, die wir haben. Tatsächlich ist der Pro-Kopf-Verbrauch an Wasser seit 1990 von 147 auf 122 Liter täglich gesunken.</p>
<p><img src="/wp-content/uploads/images/infografiken/wasserverbrauch-entwicklung-bdew.jpg" class="foto-content" title="Wasser sparen   sinnvoll oder nicht" alt="wasserverbrauch entwicklung bdew Wasser sparen   sinnvoll oder nicht" /><br />
<span style="font-size:11px;">Wasserverbrauch Entwicklung © Bild <a href="http://www.bdew.de">BDEW</a></span></p>
<p>Auch der Handel sendet die Botschaft: Wassersparen ist richtig und wichtig. Immer mehr Haushaltsgeräte werden angeboten, die weniger Wasser verbrauchen, wie Spül- oder Waschmaschinen. Toiletten-Spülkästen mit Spartasten sind in nahezu jedem Haushalt vorhanden. </p>
<p>Die Bundesbürger sind deswegen auch überwiegend der Meinung, dass sich Wassersparen positiv auf die Umwelt auswirkt.</p>
<p><img src="/wp-content/uploads/images/infografiken/umfrage-wasser-sparen-statista.jpg" class="foto-content" title="Wasser sparen   sinnvoll oder nicht" alt="umfrage wasser sparen statista Wasser sparen   sinnvoll oder nicht" /><br />
<span style="font-size:11px;">Umfrage Wassersparen © Bild <a href="http://de.statista.com">statista.com</a></span></p>
<h3>Sparen um des Sparens willen?</h3>
<p>Umso erstaunlicher, dass nun Stimmen laut werden, die das Wasser sparen kritisieren. So warnen Experten vor noch mehr Sparsamkeit. Und auch Umweltschützer melden sich zu Wort. Demnach ist übermäßige Sparsamkeit gar nicht so umweltfreundlich wie vermutet, wie unter anderem das Nachrichtenmagazin &#8220;Focus&#8221; berichtet. </p>
<p>&#8220;Aus unserer Sicht ist ein effizienter Umgang mit Wasser sinnvoll – das Sparen um des Sparens willen aber nicht“, sagt Abwasserexperte Bernd Kirschbaum vom Umweltbundesamt. Das sieht auch Hans-Jürgen Leist vom Umwelt-Institut Ecolog in Hannover so. &#8220;Die Deutschen nehmen das Wasser viel zu wichtig. Sie verleihen ihm fast eine heilige Aura&#8221;, sagte er der Zeitung &#8220;Die Zeit&#8221;.</p>
<h3>Jeder Bundesbürger könnte täglich 6.300 Liter Wasser verbrauchen</h3>
<p>Deutschland hat ein hohes Wasservorkommen. 188 Milliarden Kubikmeter stehen in Deutschland pro Jahr zur Verfügung. Der Großteil des Wassers wird durch Regen gewonnen, der als Grundwasser im Boden versickert. Das macht pro Kopf und Tag 6.300 Liter. Verbraucht werden davon aber lediglich 20 Prozent. Um private Haushalte mit Trinkwasser zu versorgen, benötigen Wasserwerke sogar nur rund 2,7 Prozent. Den größten Anteil des Wassers verwenden Stromerzeuger zur Kühlung von Wärmekraftwerken. </p>
<h3>Kein Durchfluss in Abwasserrohren mangels Wasser</h3>
<p>Vor allem Wasserwerke warnen vor übertriebenem Sparen. Sinkt der Verbrauch, fließt zu wenig Abwasser durch die Rohre. Das Wasser steht, die Fäkalien bleiben liegen. Damit steigt auch das Risiko, dass sich Keime bilden. Das Problem entsteht demnach aus der Kombination aus zu wenig Abwasser und einem zu überdimensionierten Leitungssystem. </p>
<p>„Ohne ausreichenden Durchfluss müssen in den Rohren die Rückstände kostenintensiv beseitigt werden&#8221;, erklärt Hildegard Müller vom Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft. So wird in Berlin zum Teil sogar Trinkwasser in die Kanalisation gepumpt, um den Dreck wegzuspülen, und um Korrosion in den Rohren zu vermeiden. &#8220;Überzogenes Wassersparen verursacht oft technische und hygienische Probleme&#8221;,  fasst die Spitzenmanagerin zusammen.</p>
<h3>Experten: Regenwasserzisternen sind Augenwäscherei</h3>
<p>Auch das Ökologie-Argument zieht nicht wirklich. Viele deutsche Verbraucher glauben zwar, ein gutes Werk für die Umwelt zu tun, wenn sie eine Regenwasserzisterne im Garten oder dem Dach haben. Aber: &#8220;Damit ersetzen sie bloß Grundwasser, also Regenwasser aus dem Boden, durch Regenwasser vom Himmel&#8221;, sagt Hans-Jürgen Leist vom Umwelt-Institut Ecolog in der &#8216;Zeit&#8217;. Für die Umwelt mache es keinen Unterschied, da beides erneuerbare Ressourcen seien.</p>
<p>Regenwassernutzungsanlagen in privaten Haushalten können sogar schlecht für die Umweltbilanz sein, da bei deren Bau Unmengen an Energie und Rohstoffen verbraucht würden. Oft ist das gesammelte Wasser zudem verkeimt, so dass es nicht überall einsetzbar ist, ergänzt Bernd Kirschbaum vom Umweltbundesamt.</p>
<h3>Umweltgedanke bei vielen oft nur vorgeschoben</h3>
<div style="float:right; margin:0 0 5px 10px;"><img src="/wp-content/uploads/images/wasserhahn-yevgen-kotyukh-fotolia.jpg" alt="wasserhahn yevgen kotyukh fotolia Wasser sparen   sinnvoll oder nicht" class="foto-content" style="margin-bottom:0px;" title="Wasser sparen   sinnvoll oder nicht" /><br /><span style="font-size:10px; padding-left:3px;">© yevgen-kotyukh, fotolia.com</span></div>
<p>Die Umwelt zu schonen, ist bei vielen Deutschen ohnehin nur ein netter Nebeneffekt des Sparens. So meint Hans-Jürgen Leist, dass die Deutschen nur deshalb so auf den Wasserverbrauch beim Zähneputzen und bei der Toilettenspülung achteten, weil sie sich bei diesen Sparmaßnahmen in ihrem täglichen Leben nicht wirklich umstellen müssten. </p>
<p>Anders sei es dagegen in punkto Autofahren und Reisen. Darauf möchten die Deutschen nur ungern verzichten. 100 Euro für eine sparsame Waschmaschine oder ein paar Tausend Euro für eine Regenzisterne auszugeben, schmerze nicht annähernd so sehr, wie den Energiekonsum dort einzuschränken, wo man sich im Lebensstil einschränken müsste.</p>
<h3>Wasser sparen aus wirtschaftlichen Gründen rechnet sich nicht</h3>
<p>Die &#8220;Zeit&#8221; schreibt gar von &#8220;ökologischem Ablasshandel&#8221;: Auf der einen Seite  machten sich viele kaum Gedanken beim CO2-Ausstoß und Erdölverbrauch. Auf der anderen Seite würden die Deutschen beinahe penibel beim Sparen von Wasser sein. Wirtschaftlich rechne sich eine Zisterne ohnehin nicht. &#8220;Mit dem Bau einer Zisterne lügt man sich in die Tasche&#8221;, so Leists Urteil. Gerade der Wunsch vieler Verbraucher, mit dem Wassersparen den Geldbeutel zu entlasten, erweist sich somit als weniger Erfolg versprechend als angenommen.</p>
<p>Ein weiterer Haken, den viele Bürger beim Spargedanken nicht mit einbeziehen: Sie müssen zwar zunächst weniger zahlen, wenn sie weniger Wasser verbraucht haben. Die festen Kosten &#8211; etwa für das Rohrsystem &#8211; bleiben für die Wasserwerke aber gleich. Und wie bekommen sie den Spagat hin, bei weniger verkauftem Wasser, aber gleichzeitig konstanten Fixkosten rentabel zu bleiben? Richtig: Sie erhöhen die Wasserpreise pro Kubikmeter. </p>
<h3>Je mehr wir sparen, desto teurer wird das Wasser</h3>
<p>Steigende Preise wiederum spornen Verbraucher an, künftig noch sparsamer zu sein. Und so dreht man sich im Kreis. Die Idee, durch weniger Wasserverbrauch auch den Geldbeutel zu entlasten, entpuppt sich gewissermaßen als Milchmädchenrechnung. </p>
<p>Vielleicht wäre es sinnvoller, wenn auch Wasserwerke einen Grundpreis einführten, wie zum Stromanbieter sie anbieten, oder eine Pauschale berechneten. Damit ließe sich der Kreislauf durchbrechen. Doch die Zeichen, dass sie eingeführt wird, stehen schlecht. &#8220;Mit einer Pauschale würden wir den Kunden signalisieren, dass sie mit Wasser nicht sparsam umgehen müssen&#8221;, zitiert die &#8216;Zeit&#8217; ein großes deutsches Wasserwerk, das nicht näher genannt werden möchte.</p>
<h3>Gehen Wasserverschwender auch mit anderen Ressourcen sorglos um?</h3>
<p>Das sei das falsche Signal, obwohl es längerfristig womöglich sogar die bessere Lösung sein könnte. &#8220;Das wäre zwar beim Wasser korrekt, aber die Leute würden das sorglose Verhalten auf andere Ressourcen übertragen, auch auf solche, bei denen sie wirklich sparen sollten&#8221;, heißt es bei dem Anbieter. Ob sich das so verallgemeinern lässt, sei dahingestellt. Dennoch bleibt die Frage: Wasser sparen oder nicht? Natürlich sollte man dennoch verantwortungsvoll beim Wasserverbrauch sein, vor allem im Bereich des Warmwassers, denn hier bedeutet Wasser verschwenden gleichzeitig auch Energie verschwenden. </p>
<p>Von den 122 Litern, die jeder Deutsche täglich verbraucht, entfallen 30 bis 40 Liter allein auf warmes Wasser. Um dieses Wasser zu erwärmen, werden pro Jahr und Person bis zu 800 Kilowattstunden Energie verbraucht. Und das hat &#8211; neben den Auswirkungen aufs eigene Portemonnaie &#8211; auch Auswirkungen auf die Umwelt.</p>
<p>Wer zum Beispiel häufiger badet als duscht, steigert dadurch den Energieverbrauch. Mehr Energieverbrauch bedeutet, dass auch die globale Erderwärmung schneller voranschreitet. Die wiederum führt dazu, dass trockene Landstriche noch trockener werden. Ein vernünftiger Umgang mit Wasser ist in diesem Fall also auch aus ökologischen Gründen wichtig.</p>
<h3>Kehrtwende: Deutsche doch nicht so sparsam?</h3>
<p>An dieser Stelle könnte das Fazit lauten: Gut, dass die Deutschen solche gewissenhaften Wassersparer sind. Doch nun kommt die Kehrtwende, denn so vorbildlich wie gedacht sind  die Bundesbürger offenbar doch nicht. Das berichten jedenfalls diverse Medien.</p>
<p>So bezeichnet die &#8220;Süddeutsche Zeitung&#8221; die Deutschen als die &#8220;größten Wasserverschwender weltweit&#8221;. Die Zeitung geht nämlich nicht von den zuvor erwähnten 122 Litern pro Kopf und Tag aus, sondern von sage und schreibe 5.288 Litern. Die SZ beruft sich dabei auf Angaben der Umweltorganisation WWF, nach denen jeder Deutsche täglich diese Menge verbraucht, wenn man das so genannte &#8220;versteckte Wasser&#8221; mit einrechnet. </p>
<h3>&#8220;Verstecktes Wasser&#8221; &#8211; was ist das?</h3>
<p>Mit &#8220;verstecktem Wasser&#8221; ist das Wasser gemeint, das für die Herstellung bestimmter Güter benötigt wird, zum Beispiel für Textilien. Kauft ein Deutscher ein T-Shirt, verbraucht er den WWF-Zahlen zufolge etwa 3.000 Liter verstecktes Wasser. Dieses wird zum Beispiel zur Wässerung der Baumwollpflanzen oder für die Reinigung der Färbeanlagen verwendet. Aus diesem Grund glaubt auch die &#8220;Frankfurter Allgemeine Zeitung&#8221;: &#8220;Das Wassersparen hat nicht viel gebracht.&#8221; </p>
<p>Was also tun? Bringen Verbraucherinformationen überhaupt etwas? Beim Umweltbundesamt gibt es darüber Zweifel. Eindeutige Klarheit gibt es hier wohl nicht, nicht einmal, wenn die Menge des versteckten Wassers auf Produkten angegeben würde. &#8220;Der einzige Effekt wäre, den Deutschen beim Wasserverbrauch wieder ein schlechtes Gewissen zu machen&#8221;, sagt Ingrid Chorus vom Umweltbundesamt.</p>
<p><b>Weitere Informationen</b><br />
<a class="link2" href="http://www.heizsparer.de/ist-wasser-sparen-in-deutschland-sinnvoll">Artikelserie: Ist Wasser sparen in Deutschland sinnvoll?</a><br />
<a class="link2" href="http://www.heizsparer.de/service/ebooks-energie-sparen">Ebook mit Tipps zum Wasser sparen</a><br />
<a class="link2" href="http://www.zeit.de/2012/14/Wasserversorgung">Schluss mit dem Wassersparen, Artikel auf zeit.de</a></p>
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		<title>Broschüre: Ratgeber Ökostrom 2013</title>
		<link>http://www.kwh-preis.de/broschuere-ratgeber-oekostrom-2013</link>
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		<pubDate>Wed, 30 Jan 2013 15:03:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ökostrom]]></category>
		<category><![CDATA[Ratgeber]]></category>

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		<description><![CDATA[Strom kommt aus der Steckdose. So weit, so gut, aber immer mehr Verbrauchern in Deutschland reicht das alleine nicht mehr aus. Woher stammt mein Strom? Wie wird er produziert? Und vor allem: Schadet seine Erzeugung der Umwelt? Das sind einige der Fragen, die sich mittlerweile viele Deutsche stellen. Die Antwort „Ökostrom“ ist zu einfach. Der [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.kwh-preis.de/oekostrom/oekostrom-ratgeber#broschuere"><img src="/wp-content/uploads/images/oekostrom-broschuere-cover.jpg" class="foto-content-right" title="Broschüre: Ratgeber Ökostrom 2013" alt="oekostrom broschuere cover Broschüre: Ratgeber Ökostrom 2013" /></a></p>
<p>Strom kommt aus der Steckdose. So weit, so gut, aber immer mehr Verbrauchern in Deutschland reicht das alleine nicht mehr aus. Woher stammt mein Strom? Wie wird er produziert? Und vor allem: Schadet seine Erzeugung der Umwelt? Das sind einige der Fragen, die sich mittlerweile viele Deutsche stellen. Die Antwort „Ökostrom“ ist zu einfach. Der Begriff ist gesetzlich nicht definiert und garantiert somit nicht, dass die Verbraucher bekommen, was sie in vielen Fällen eigentlich wollen. Mit dem neuen <b><a href="http://www.kwh-preis.de/oekostrom/oekostrom-ratgeber#broschuere">Ratgeber Ökostrom – Echten Ökostrom finden</a></b>, Version 2013, präsentiert das Portal kwh-preis.de alle wichtigen Informationen zum Thema in einer leicht verständlichen, kompakten und kostenfreien Broschüre.</p>
<p>Viele Verbraucher entscheiden sich bewusst für einen Ökostrom-Tarif, um sicherzugehen, dass ihr Strom nachhaltig produziert wurde. Wo Sonne ist, da ist allerdings auch Schatten.</p>
<p>Als Entscheidungskriterium haben sich verschiedene Ökostrom-Gütesiegel durchgesetzt, mit denen diese Tarife beworben werden. Die Gütesiegel unterscheiden sich jedoch erheblich voneinander und setzen verschieden strenge Kriterien an. Nicht alle garantieren beispielsweise, dass tatsächlich in den Ausbau von Anlagen zur regenerativen Stromerzeugung investiert wird.</p>
<p>Um Verbrauchern den Überblick zu erleichtern, hat das Portal kwh-preis.de alles Wissenswerte zum Thema Ökostrom in einer kompakten PDF-Broschüre zusammengefasst. Darin erfahren Sie beispielsweise, anhand welcher Merkmale die Seriosität eines Ökostrom-Anbieters bewertet werden kann. </p>
<p>Mit dem ok power-Label, dem Grüner Strom Label und den TÜV-Gütesiegeln werden alle relevanten Gütesiegel ausführlich vorgestellt, miteinander verglichen und bewertet. </p>
<p>Außerdem stellt die Broschüre einige Initiativen, die sich der Verbreitung von umweltfreundlichem Strom verschrieben haben, näher vor. So haben sich die Produktempfehlungen des von der EU geförderten Projektes „EcoTopTen“ mittlerweile nicht nur in der Ökostrom-Branche einen sehr guten Ruf erarbeitet. Eine Vorstellung besonders ambitionierter Ökostrom-Anbieter rundet den Ratgeber ab.</p>
<p>Ihr kostenfreies Exemplar des <b><a href="http://www.kwh-preis.de/oekostrom/oekostrom-ratgeber#broschuere">Ratgeber Ökostrom – Echten Ökostrom finden</a></b> steht zum Herunterladen bereit.</p>
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		<title>Zweite Stufe zum Energie-Volksbegehren: Berliner Energietisch reicht Antrag ein</title>
		<link>http://www.kwh-preis.de/zweite-stufe-zum-energie-volksbegehren-berliner-energietisch-reicht-antrag-ein</link>
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		<pubDate>Wed, 30 Jan 2013 14:53:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Energiemarkt]]></category>

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		<description><![CDATA[Berliner Energietisch Der &#8220;Berliner Energietisch&#8221; ist seinem Ziel womöglich einen wichtigen Schritt näher gekommen: Am 14. Januar 2013 hat die Initiative bei der Innenbehörde den Antrag für die Durchführung eines Volksentscheids eingereicht. Das Bündnis, das sich aus über 40 Berliner Initiativen und Organisationen zusammensetzt, hatte einstimmig beschlossen, diesen Weg nun einzuschlagen. In dem Volksbegehren &#8220;Neue [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div style="float:right; margin:0 0 5px 10px;"><img src="/wp-content/uploads/images/berliner-energetisch-logo.jpg" alt="berliner energetisch logo Zweite Stufe zum Energie Volksbegehren: Berliner Energietisch reicht Antrag ein" class="foto-content" style="margin-bottom:0px;" title="Zweite Stufe zum Energie Volksbegehren: Berliner Energietisch reicht Antrag ein" /><br /><span style="font-size:10px; padding-left:3px;">Berliner Energietisch</span></div>
<p>Der &#8220;Berliner Energietisch&#8221; ist seinem Ziel womöglich einen wichtigen Schritt näher gekommen: Am 14. Januar 2013 hat die Initiative bei der Innenbehörde den Antrag für die Durchführung eines Volksentscheids eingereicht. Das Bündnis, das sich aus über 40 Berliner Initiativen und Organisationen zusammensetzt, hatte einstimmig beschlossen, diesen Weg nun einzuschlagen.</p>
<p>In dem Volksbegehren &#8220;Neue Energie für Berlin&#8221; geht es um die Energieversorgung der Hauptstadt. Im Mittelpunkt steht ein Gesetzentwurf, den das Bündnis dem Senat vorgelegt hat. Ziel des Entwurfs ist, die Stromversorgung der Hauptstadt wieder in die eigene Hand zu nehmen, indem die Kommune die Stromnetze wieder übernimmt. Des weiteren geht es um die Gründung eigener Stadtwerke, die die Strom- und Wasserversorgung der Stadt sichern sollen.</p>
<h3>Berliner Energietisch will Druck machen</h3>
<p>Über die Beweggründe des Vorhabens heißt es in einer Pressemitteilung des Bündnisses: &#8220;Nötig wurde dieser Schritt, weil in der politischen Diskussion der letzten Monate keine Einigung erzielt werden konnte.&#8221; Der Senat hat den Gesetzesentwurf bislang nämlich abgelehnt. Mit der Antragstellung zum Volksentscheid bringt der Berliner Energietisch nun die zweite Stufe für ein Gesetz zur lokalen Energieversorgung auf die Bahn.</p>
<p>Zwar legten SPD und CDU ihrerseits dem Abgeordnetenhaus inzwischen einen Gesetzesentwurf zur Gründung eigener Stadtwerke vor, doch die ist in den Augen des  Berliner Energietischs inhaltlich ungenügend. Obwohl der Senat früher etwas anderes angekündigt habe, gehe es jetzt nur noch um ein &#8220;Mini-Stadtwerk ohne jegliches Konzept&#8221;, monierten die Initiatoren. Der Kompromissvorschlag der Regierungskoalition reicht dem Bündnis nicht aus. </p>
<h3>Bündnis will regionale Stromerzeuger mit einbeziehen</h3>
<p>Nach Vorstellung des Senats sollten die künftigen Stadtwerke vor allem Strom aus erneuerbaren Energien anbieten. Da Berlin in diesem Punkt allerdings nur über wenige eigene Ressourcen verfügt, könnten die künftigen Stadtwerke nur eine kleine Nische des eigentlichen Energiebedarfs ausfüllen. Die Möglichkeit, über das Müllheizkraftwerk Ruhleben Energie zu beziehen, fällt ebenfalls aus, da dessen Ressourcen bereits anderweitig verplant sind.<br />
Das Kraftwerk beliefert Vattenfall mit Dampf, der den wiederum zur Erzeugung von Strom und Fernwärme verwendet. Der Berliner Energietisch bezieht in seinem Entwurf dagegen auch regionale Anbieter mit ein. So könnten Bürgerwindparks, Biomasse- und Solarstromlieferanten etwas zum Berliner Strommix beisteuern.</p>
<p>Mit dem Antrag vom 14. Januar hat die Initiative nun auf den Entwurf der SPD und CDU reagiert. &#8220;Was die Regierungskoalition den Berlinerinnen und Berliner anbietet, reicht bei Weitem nicht aus&#8221;, sagt Stefan Taschner, Sprecher des Berliner Energietisches. &#8220;Deswegen führt an der zweiten Stufe des Volksbegehrens kein Weg vorbei, schon allein um den Druck weiter aufrechtzuerhalten.&#8221;</p>
<h3>Über 200.000 Unterschriften müssen zusammenkommen</h3>
<p>Schon im Juli 2012 hatte die Initiative 30.000 Unterschriften für die Einleitung eines Volksentscheids eingereicht. Ab dem 11. Februar 2013 müssen innerhalb von vier Monaten 172.000 Unterschriften gesammelt werden, teilte die Initiative mit. Wenn die 200.000er-Marke geknackt ist, müssen sich Senat und Abgeordnetenhaus nochmals mit dem Gesetzentwurf des Berliner Energietischs befassen. Lehnen ihn beide ab, könnte im September parallel zur Bundestagswahl das Volksbegehren über die Energiefrage stattfinden. </p>
<p>Schon 2010 hatten sich Berliner Organisationen wie attac Berlin, BürgerBegehren Klimaschutz und PowerShift getroffen, um über eine mögliche Rekommunalisierung des Stromnetzes zu sprechen. Schon damals wurde das Ziel formuliert, dass die Stadt Berlin wieder das lokale Stromnetz übernehmen soll. Um die Sache anzugehen, beschloss das Bündnis daraufhin den erwähnten gemeinsamen Gesetzesentwurf.</p>
<h3>Berliner Energietisch hat die Unterstützung der Linken</h3>
<p>Bei der Initiative darf man sich der Unterstützung der Oppositionsparteien sicher sein. &#8220;Der Energietisch hat bereits erreicht, dass in Berlin das Thema &#8216;Energiewende sozial gestalten&#8217; auf der Tagesordnung steht und dass sich die SPD-CDU-Koalition überhaupt mit Energiepolitik beschäftigt&#8221;, sagte der Landesvorsitzende der Linken, Klaus Lederer, in der sozialistischen Tageszeitung &#8216;Neues Deutschland&#8217;.</p>
<p>Nichtsdestotrotz hätten beide Parteien in ihrem Gesetzentwurf lediglich 20 Prozent der Forderungen des Berliner Energietisches aufgegriffen, die in dessen Entwurf vorkommen. Ob irgendwann auch die restlichen 80 Prozent umgesetzt werden, wird die nächste Zukunft zeigen. Der Anfang ist in jedem Fall gemacht.</p>
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		<title>Projekt 100ee-Regionen fördert Umstellung auf Erneuerbare Energien</title>
		<link>http://www.kwh-preis.de/projekt-100ee-regionen-foerdert-umstellung-auf-erneuerbare-energien</link>
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		<pubDate>Wed, 30 Jan 2013 14:42:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Erneuerbare Energien]]></category>

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		<description><![CDATA[100ee-Regionen Regionen, die bei der Energieversorgung dauerhaft und vollständig auf Erneuerbare Energien setzen wollen, für die ist das BMU-Projekt &#8220;100ee-Regionen&#8221; (&#8220;100 % Erneuerbare-Energie-Region&#8221;) womöglich genau das Richtige. Das Projekt begleitet und berät Kommunen, die genau dieses Ziel verfolgen. Unterstützung ist bei vielen Gemeinden und Kommunen ausdrücklich erwünscht. In zahllosen Regionen ist die Umstellung auf Erneuerbare [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div style="float:right; margin:0 0 5px 10px;"><img src="/wp-content/uploads/images/100-ee-logo.gif" alt="100 ee logo Projekt 100ee Regionen fördert Umstellung auf Erneuerbare Energien" class="foto-content" style="margin-bottom:0px;" title="Projekt 100ee Regionen fördert Umstellung auf Erneuerbare Energien" /><br /><span style="font-size:10px; padding-left:3px;">100ee-Regionen</span></div>
<p>Regionen, die bei der Energieversorgung dauerhaft und vollständig auf Erneuerbare Energien setzen wollen, für die ist das BMU-Projekt &#8220;100ee-Regionen&#8221; (&#8220;100 % Erneuerbare-Energie-Region&#8221;) womöglich genau das Richtige. Das Projekt begleitet und berät Kommunen, die genau dieses Ziel verfolgen.</p>
<p>Unterstützung ist bei vielen Gemeinden und Kommunen ausdrücklich erwünscht. In zahllosen Regionen ist die Umstellung auf Erneuerbare Energien bereits in vollem Gang: Viele Prozesse wurden schon auf den Weg gebracht und konkrete Maßnahmen ergriffen. Doch die Materie ist komplex. In vielen Regionen wird der Wunsch nach mehr Informationen und Hilfestellung bei der Umsetzung nun immer lauter.</p>
<h3>Regionen wünschen sich mehr Austausch mit anderen Regionen</h3>
<p>Vor allem Erfahrungsaustausch mit anderen Regionen und das &#8220;voneinander abschauen&#8221; rückt zunehmend in den Mittelpunkt. Genau hier kommt das Projekt &#8220;100ee-Regionen&#8221; ins Spiel: Es ist ihre Aufgabe, Kommunen auf dem Weg zu einer nachhaltigen Energieversorgung gerade auch beim Informationsaustausch zu unterstützen. Durch Kommunikations-, Transfer- und Vernetzungsleistungen liefert das Projekt engagierten Regionen gute Starthilfe.</p>
<p>Bereits über 100 Regionen, Landkreise und Gemeinden machen zurzeit bei dem Projekt mit. Und es sollen noch mehr werden. Hilfestellung beim Transfer von Informationen zwischen den angeschlossenen Kommunen und Gemeinden wird künftig also noch wichtiger werden. In der ersten Phase des Projektes stand dagegen eher die Bestandsaufnahme und Analyse im Mittelpunkt standen, seit 2011 rückt der Austausch von Wissen in den Fokus. Ziel ist ein bundesweites Netzwerk zu schaffen. </p>
<h3>Nur, wer alle Voraussetzungen erfüllt, wird auf genommen</h3>
<p>Um in das Projekt aufgenommen zu werden, müssen sich Interessenten bewerben. Die Fristen sind der 15. Mai und der 15. November. Für Bewerbungen kommen solche Regionen in Frage, in denen ein politischer Beschluss für eine mittel- bis langfristige Umstellung auf Erneuerbare Energien vorliegt. Die Regionen müssen zudem nachweisen, dass sie bereits in der Planungs- und Umsetzungsphase sind und dass sie schon einen Teil der Energie aus erneuerbaren Quellen beziehen. Sind diese Voraussetzungen erfüllt, kann das IdE-Projektteam die Region zur 100ee-Starterregion ernennen. Dadurch steigen die Chancen, später zur 100ee-Region ernannt zu werden.</p>
<h3>Seit 2007 findet Projektteam potentielle Anwärter</h3>
<p>Das Projekt, das vom Institut dezentrale Energietechnogien (IdE) geleitet wird, ging 2007 an den Start. Seitdem sucht und findet das Projektteam nach Kommunen und Regionen, die schon den Weg in Richtung &#8220;100 % Erneuerbare Energien&#8221; eingeschlagen haben.</p>
<p>Gefördert wird das Projekt vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit. Das  Umweltbundesamt steuert die fachliche Beratung bei. Das &#8220;100ee-Regionen&#8221;-Projektteam hat seinen Sitz in der IdE-Geschäftsstelle in Kassel.</p>
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		<title>Kurzumtriebsplantagen haben hohen Nutzen für die Umwelt</title>
		<link>http://www.kwh-preis.de/kurzumtriebsplantagen-haben-hohen-nutzen-fuer-die-umwelt</link>
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		<pubDate>Mon, 07 Jan 2013 14:08:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Erneuerbare Energien]]></category>
		<category><![CDATA[Bioenergie]]></category>
		<category><![CDATA[Holz]]></category>
		<category><![CDATA[Wald]]></category>

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		<description><![CDATA[Umtriebsplantage © Norbert Lamersdorf, Uni Göttingen Holz bietet gute Möglichkeiten, auf umweltfreundliche Weise Bioenergie zu erzeugen. aus diesem Grund ist Holz in den vergangenen Jahren zunehmend als Energie-Rohstoff entdeckt worden. Die Folge: Es wird immer mehr Holz benötigt, um die Anforderungen der Energiewende bewältigen zu können. Wälder abzuholzen ist auf Dauer keine Lösung, da die [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div style="float:right; margin:0 0 5px 10px;"><img src="/wp-content/uploads/images/umtriebsplantage-norbert-lamersdorf-uni-goettingen.jpg" alt="umtriebsplantage norbert lamersdorf uni goettingen Kurzumtriebsplantagen haben hohen Nutzen für die Umwelt" class="foto-content" style="margin-bottom:0px;" title="Kurzumtriebsplantagen haben hohen Nutzen für die Umwelt" /><br /><span style="font-size:10px; padding-left:3px;">Umtriebsplantage © Norbert Lamersdorf, Uni Göttingen</span></div>
<p>Holz bietet gute Möglichkeiten, auf umweltfreundliche Weise Bioenergie zu erzeugen. aus diesem Grund ist Holz in den vergangenen Jahren zunehmend als Energie-Rohstoff entdeckt worden. Die Folge: Es wird immer mehr Holz benötigt, um die Anforderungen der Energiewende bewältigen zu können. </p>
<p>Wälder abzuholzen ist auf Dauer keine Lösung, da die Reserven zu schnell erschöpft wären &#8211; ganz abgesehen vom ökologischen Schaden, der dadurch angerichtet würde. Um die nötigen Reserven zu schaffen, werden immer mehr Kurzumtriebsplantagen ins Gespräch gebracht. </p>
<h3>Was wird auf den Plantagen angepflanzt?</h3>
<p>Darauf werden schnell wachsende Baumarten angepflanzt, wie zum Beispiel Pappeln oder Weiden. Als Land hierfür werden Grenzertragsböden genutzt, also Böden, die durch ihre Beschaffenheit nicht für alle Pflanzenarten genutzt werden können und daher wenig Gewinn erwirtschaften. </p>
<p>Wichtig ist nun herauszufinden, wie sich diese Anbauform auf die Ökologie auswirkt. Inwiefern können Kurzumtriebsplantagen zur Energieholzgewinnung so eingesetzt werden, dass zum Beispiel Bodenqualität, Bodenwasserqualität und die Artenvielfalt in Agrarlandschaften verbessert werden kann? In welcher Lage müssen sie angesiedelt sein und wie müssen sie bewirtschaftet werden, um dieses Ziel zu erreichen?</p>
<h3>Forscherteam untersucht Auswirkungen für die Umwelt</h3>
<p>Mit diesen Fragen hat sich ein internationales Team aus Waldökologen befasst, zu dem auch Dr. Sarah Baum vom Thünen-Institut in Eberswalde gehörte. Baum &#8211; nomen est omen &#8211; hat sich am Thünen-Institut für Waldökosysteme mit Ackerflächen beschäftigt, auf denen schnell wachsende Bäume angebaut werden. Sie hat sich mit der Pflanzenvielfalt in Kurzumtriebsplantagen befasst.</p>
<p>Dabei untersuchte sie an verschiedenen Standorten in Deutschland sowie in Schweden die Vielfalt in den Plantagen und verglich sie mit der Vielfalt in angrenzenden Anbauflächen und Agrarlandschaften. Schweden bietet deshalb interessante Vergleichsmöglichkeiten, da Kurzumtriebsplantagen dort wesentlich häufiger vertreten sind als in Deutschland.</p>
<h3>Geringerer Nitratgehalt und </h3>
<p>Bei den Untersuchungen kam heraus, dass das Sickerwasser in Agrarlandschaften einen geringen Nitratgehalt hat, was daran liegt, das Kurzumtriebsplantagen kaum gedüngt werden müssen. &#8220;Höhere Gehalte organischer Kohlenstoffverbindungen in Böden durch Laubfall und Bodenruhe wirken sich sowohl positiv auf die Bindungskapazität für Nährstoffe als auch für Wasser aus&#8221;, heißt es in einer Pressemitteilung des Instituts. Auch benötigen die Bäume generell weniger Wasser durch kurze Rotationsperioden.</p>
<p>Ein weiterer positiver Umwelteffekt von Kurzumtriebsplantagen ist aus Sicht der Forscher, dass sie vielen Pflanzen- und Tierarten neue Lebensräume bieten. Hier bestimmt vor allem die Mischung den Erfolg: Verschiedene Baumarten, unterschiedliche Gehölzalter in Kombination mit kleineren Kurzumtriebsflächen sorgen für Artenvielfalt. Ein wichtigstes Kriterium für den Umweltnutzen ist auch die Lage der Plantage. Wer potentielle Standorte vorab gründlich analysiert, kann den Umweltnutzen einer  Kurzumtriebsplantagen noch deutlich steigern.</p>
<h3>Auszeichnung für deutsche Wissenschaftlerin</h3>
<p>Für all diese wichtigen wissenschaftlichen Erkenntnisse ist Dr. Sarah Baum am 3. Dezember 2012 in Braunschweig mit dem Thünen-Forschungspreis ausgezeichnet worden. Der Preis ist mit 3.000 Euro dotiert und wird alle zwei Jahre vergeben. Gefördert wurde durch die schwedische Energieagentur sowie das deutsche Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz und die Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe. Die Forschungsergebnisse können im Einzelnen in einer Sonderausgabe der Fachpublikation &#8216;BioEnergy Research&#8217; nachgelesen werden.</p>
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		<item>
		<title>Hochschule findet heraus: Kläranlagen geben gute Energiespeicher ab</title>
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		<pubDate>Mon, 07 Jan 2013 14:00:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Erneuerbare Energien]]></category>
		<category><![CDATA[Energiespeicher]]></category>
		<category><![CDATA[Kläranlage]]></category>

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		<description><![CDATA[Kläranlage © Jürgen Fälchle, fotolia.com Die Hochschule Emden / Leer macht gerne durch Innovationen im Bereich Energiegewinnung von sich reden. Jetzt konnte die Universität erneut mit einem erfolgsversprechenden Projekt an den Start gehen. Mit Hilfe des Ministeriums für Wissenschaft und Kultur, der Stadtwerke Emden sowie diverser Partner aus der Region entwickelte die Hochschule eine Methode, [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div style="float:right; margin:0 0 5px 10px;"><img src="/wp-content/uploads/images/klaeranlage-juergen-faelchle-fotolia.jpg" alt="klaeranlage juergen faelchle fotolia Hochschule findet heraus: Kläranlagen geben gute Energiespeicher ab" class="foto-content" style="margin-bottom:0px;" title="Hochschule findet heraus: Kläranlagen geben gute Energiespeicher ab" /><br /><span style="font-size:10px; padding-left:3px;">Kläranlage © Jürgen Fälchle, fotolia.com</span></div>
<p>Die Hochschule Emden / Leer macht gerne durch Innovationen im Bereich Energiegewinnung von sich reden. Jetzt konnte die Universität erneut mit einem erfolgsversprechenden Projekt an den Start gehen. Mit Hilfe des Ministeriums für Wissenschaft und Kultur, der Stadtwerke Emden sowie diverser Partner aus der Region entwickelte die Hochschule eine Methode, bei der durch das &#8216;Power to gas&#8217;-Prinzip Energie gewonnen wird.</p>
<p>Dabei wird das Kohlendioxid genutzt, das in Faultürmen von Kläranlagen entsteht. Dieses Gas wird bei der Energiegewinnung durch das &#8216;Power to gas&#8217;-Prinzip mit genutzt. Beim &#8216;Power to gas&#8217;-Prinzip wird überschüssige Windenergie in speicherbares Erdgas umgewandelt. Die Speicherkapazitäten für Erdgas ist enorm &#8211; also gilt es, sie zu nutzen. Genau das machtdas Institut für Umwelttechnik (EUTEC) an der Hochschule Emden/Leer die bei dem Projekt, für das rund 200.000 Euro an Mitteln zur Verfügung gestellt wurde. </p>
<h3>Grundproblem: Windenergie an sich ist nicht speicherbar</h3>
<p>Die Problematik, die den Überlegungen zugrunde lag war, dass Windenergie nicht durchweg verfügbar ist. Daher wurden Wege gesucht, wie die gewonnene Energie gespeichert werden kann. Eine Möglichkeit ist die, Windstrom in Erdgas umzuwandeln. Die zu viel anfallende Energie wird für Wasserelektrolyse verwendet, bei dem Wasser in Wasser- und Sauerstoff gespalten wird.</p>
<p>Dem abgespaltenen Wasserstoff wird Kohlendioxid hinzugefügt, das aus dem Klärwerk in Emden stammt. Dadurch entsteht Methan, also bedeutet künstliches Erdgas, das speicherbar ist, während Windenergie nicht gespeichert werden kann. Das Gute an der Methode: die Faulgase aus den Kläranlagen enthalten nicht nur Kohlendioxid, sondern ebenso bereits Methan. Dadurch wird die Vorgehensweise noch effizienter. Das Gas kann sofort in Strom und Wärme umgewandelt oder aber gespeichert werden.</p>
<h3>Betrieb der Kläranlagen darf nicht beeinträchtigt werden</h3>
<p>Darüber hinaus will das Emder Institut für Umwelttechnik (EUTEC) an der Hochschule Emden/Leer erforschen, inwiefern Kläranlagen an die Verfügbarkeit von Windenergie angepasst werden kann, ohne dass der Betrieb des Klärwerks davon beeinflusst wird. Zum Beispiel gilt es herauszufinden, ob die Kläranlagen auch dann noch mitziehen können, wenn ein hohes Stromangebot vorliegt und somit mehr Energie benötigt wird.   </p>
<p>Ein Ingenieur soll nun in den kommenden zwei Jahren Antworten auf diese Fragen finden.</p>
<p>„Wir sind froh, durch unsere Projektpartner eine so große Unterstützung zu erfahren“, sagt  Prof. Dr. Sven Steinigeweg vom Emder Institut für Umwelttechnik. &#8221;Mit diesem Projekt gehen wir über ,Power-to-gas‘ hinaus“, so der Akademiker, der sich seit längerem intensiv mit dem energieeffizienten Betrieb von Kläranlagen befasst.</p>
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		<title>Energiekonzerne erhöhen Strompreise um zwölf Prozent</title>
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		<pubDate>Mon, 03 Dec 2012 10:21:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Strompreise steigen © Frank Eckgold, fotolia.com Deutsche Verbraucher werden im kommenden Jahr eine unliebsame Premiere erleben: 2013 können sie sich auf einen Strompreisanstieg gefasst machen, wie es ihn noch nie zuvor gegeben hat. Wie das Vergleichsportal Verivox berichtet, planen 614 Energieerzeuger, die Preise ab 1. Januar 2013 um durchschnittlich zwölf Prozent anzuheben. Das bedeutet für [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div style="float:right; margin:0 0 5px 10px;"><img src="/wp-content/uploads/images/Stromfresser-Frank-Eckgold-fotolia.jpg" alt="Stromfresser Frank Eckgold fotolia Energiekonzerne erhöhen Strompreise um zwölf Prozent" class="foto-content" style="margin-bottom:0px;" title="Energiekonzerne erhöhen Strompreise um zwölf Prozent" /><br /><span style="font-size:10px; padding-left:3px;">Strompreise steigen © Frank Eckgold, fotolia.com</span></div>
<p>Deutsche Verbraucher werden im kommenden Jahr eine unliebsame Premiere erleben: 2013 können sie sich auf einen Strompreisanstieg gefasst machen, wie es ihn noch nie zuvor gegeben hat. Wie das Vergleichsportal Verivox berichtet, planen 614 Energieerzeuger, die Preise ab 1. Januar 2013 um durchschnittlich zwölf Prozent anzuheben.</p>
<p>Das bedeutet für private Kunden bei einem Verbrauch von 4.000 Kilowattstunden eine Mehrbelastung von rund 125 Euro im Jahr. Im Schnitt liegen die Erhöhungen bei 11,7 Prozent. Bei manchen Versorgern steigen die Preise sogar bis zu 20 Prozent.</p>
<h3>Energieriesen sind dabei, aber auch regionale Anbieter</h3>
<p>Unter den Anbietern, die die Preise anheben werden, sind die Energieriesen E.on und RWE, Vattenfall, EWE, Mainova und EnBW (zum 1. Februar), aber auch Anbieter von Ökostrom sowie diverse Stadtwerke und regionale Versorger. Schon durch die Preiserhöhung von E.on und deren Tochterunternehmen sind über sechs Millionen deutsche Haushalte von den Preiserhöhungen betroffen. </p>
<p>Bei E.on, so teilte das Unternehmen gemäß dem Nachrichtenmagazin &#8216;Der Spiegel&#8217; mit, liege die Erhöhung bei rund 8,7 Prozent und damit unter dem Schnitt von zwölf Prozent. E.on will den Markt weiter beobachten und rechnet damit, dass im kommenden Jahr eine weitere Preislawine ins Rollen kommen wird.</p>
<h3>Preiserhöhungen waren angekündigt &#8211; aber in dem Ausmaß?</h3>
<p>Bei RWE müssen rund 500.000 Festpreiskunden sowie etliche hunderttausend Nachtstromkunden mit Preissteigerungen von neun bis 17 Prozent im Vergleich zum Vorjahr rechnen. Auch Kunden des RWE-Discounter Eprimo sind betroffen. Verbrauchern, die die  Grundversorgung gebucht haben, hat der Energieversorger laut der &#8216;Financial Times Deutschland&#8217;  eine Preisstabilität bis ins Jahr 2013 garantiert. Das schließt aber nicht aus, dass das Essener Unternehmen seine Preise im Laufe des kommenden Jahres auch hier noch anhebt. </p>
<p>Seit Monaten ist klar, dass die Preise wegen der Energiewende steigen werden, aber dass dies so flächendeckend und drastisch geschieht, kommt doch unerwartet und dürfte für viele Stromkunden ein Schock sein. Über die Hälfte der rund 1.000 Energieanbieter ziehen bei den Erhöhungen mit.</p>
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<h3>Vor allem EEG-Umlage und Befreiung der Netzumlage verantwortlich</h3>
<p>Woran liegt es genau, dass die Preise gerade jetzt so durch die Decke schießen? In erster Linie werden die Erhöhung der Ökostromumlage im Rahmen des EEG (Erneuerbare Energien Gesetz) und ansteigende Netzkosten für die Preissteigerung verantwortlich gemacht. Darüber hinaus haben sich die Haftungsregeln für die Anbindung von Offshore-Windkraft geändert. Hier wird erstmals eine Umlage fällig.</p>
<p>Hinzu kommen höhere Steuern, durch die die Kassen der Privathaushalte zusätzlich belastet werden. Doch vor allem die Befreiung der Netzumlage schlägt zu Buche. Hierbei werden besonders Unternehmen, die viel Strom verbrauchen, von den Netzentgelten nahezu oder sogar komplett befreit.</p>
<p>Seit August 2011 ist die umstrittene, von der Regierung beschlossene, Regelung in Kraft, nach der Unternehmen mit einem Verbrauch von bis zu zehn Millionen Kilowattstunden nur geringe Netznutzungsgebühren und solche mit mehr als zehn Millionen Kilowattstunden Energieverbrauch gar keine Gebühren bezahlen.  </p>
<p>Auf diese Art hat die Industrie im Jahr 2012 440 Millionen Euro gespart. 2013, so prognostiziert &#8216;tagesschau.de&#8217;, wird sich die Entlastung der Industrie mit 805 Millionen Euro sogar fast noch verdoppeln. Eine Summe, auf die Staat natürlich nicht verzichten will und den er sich indirekt wiederholt. Die Zeche für diese Art von Großzügigkeit zahlt demnach der Verbraucher: Auf ihn werden die Kosten für den Betrieb der Netze, die den Großbetrieben erlassen werden, umgelegt. </p>
<p>Hierin sehen viele den Hauptverursacher des Preishochs. Solange der Staat an der Energiewende durch Sonderregelungen für die Industrie sowie hohe Steuern so gut mitverdient, wird er kaum eine Veranlassung sehen, daran etwas zu ändern. Schon die Mehrwertsteuer auf die EEG-Umlage soll 2013 Steuergelder in Höhe von 1,4 Milliarden Euro in die leeren Staatskassen spülen, schreibt der &#8216;Spiegel&#8217;.</p>
<h3>Vermutlich erst der Anfang</h3>
<p>Branchenkenner schätzen die Lage so ein, dass sich auf Dauer kein Energieversorger aus dem Preispoker heraushalten kann. Im Februar, März und April erwarten sie bereits die ersten Nachzügler, die dann die Preise erhöhen werden, so der &#8216;Spiegel&#8217;.</p>
<p>Der Einkauf gibt vor, zu welchem Preis der Strom später &#8220;weiterverkauft&#8221; werden kann. Und nach derzeitigem Stand sind die Möglichkeiten, gute Konditionen auszuhandeln angesichts der zusätzlichen Belastungen durch die Energiewende denkbar ungünstig. Über kurz oder lang kann sich kaum ein Anbieter dem Kostendruck widersetzen.</p>
<h3>Vergleichen und Wechseln kann Hunderte von Euro sparen</h3>
<p>Über die Hälfte aller deutschen Haushalte werden von der Preiserhöhung betroffen sein. Dennoch wird es weiterhin Unterschiede geben, die abhängig vom Anbieter sind. Tatsächlich bestehen große Preisunterschiede, so dass sich ein Vergleich und gegebenenfalls Wechsel lohnen kann. Zeit genug haben Verbraucher: Die Stromanbieter sind verpflichtet, ihre Kunden sechs Wochen vor Jahreswechsel über die Änderung zu informieren. Mehrere hundert Euro kann man bisweilen im Falle eines Wechsels sparen.</p>
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<p></p>
<div class="tipp"><b>Tipp: Weitere Informationen zum Strompreis finden Sie in unserem <a href="http://www.kwh-preis.de/strompreis-dossier">Strompreis Dossier</a></div>
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