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Green IT: So reduzieren Sie Ihre Stromrechnung um 165 Euro

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Green IT © Heiko Barth, fotolia.com

Egal ob Laptop, Stand-PC, Mobiltelefon, Monitor, DVD-Recorder, Spielkonsole oder Fernseher: Unsere elektronischen Helfer und Unterhaltungsgeräte benötigen jede Menge Strom. Wir zeigen Ihnen, welches Sparpotential auch in Ihrer Wohnung schlummert.

165 Euro weniger zahlen. Viele Menschen sind verblüfft, wenn sie das Sparpotential entdecken, das innerhalb der eigenen vier Wände besteht. Dabei kann jeder private Haushalt ohne Aufwand laut einer Publikation des Umweltbundesamtes durchschnittlich 165 Euro einsparen; und das Jahr für Jahr.

Doch der Reihe nach. Werden DVD-Recorder, Fernseher, Set-Top-Box, Spielkonsole und Co. tatsächlich ausgeschaltet, und nicht bloß der Stand-by-Schalter gedrückt, so reduziert das die Stromrechnung um rund 65 Euro pro Jahr. Weitere 60 Euro jährlich spart ein, wer das Energiemanagement seines Computers auch tatsächlich in Anspruch nimmt. 40 Euro bringt das richtige Ausschalten der Peripheriegeräte, also von Drucker, Monitor, Router oder Modem. In Summe ergibt das ein Einsparungspotential von 165 Euro pro Jahr.

Green IT: 10 Tipps zum Strom sparen

Damit auch Sie Ihr Einsparungspotential bestmöglich ausnutzen können, haben wir Ihnen zehn wertvolle Tipps zusammengestellt. Das Beste dabei: Sie können alle diese Maßnahmen sofort ergreifen, ohne zusätzliches Geld dafür ausgeben zu müssen.

1. Keine Leerlaufverluste mehr. Beinahe alle technischen Geräte verbrauchen Strom, auch wenn sie scheinbar ausgeschaltet sind. Hier hilft ein einfacher Trick. Koppeln Sie mehrere Geräte an eine Steckerleiste. So können Sie verschiedene Geräte gleichzeitig tatsächlich ausschalten, indem Sie die Steckerleiste ausschalten. Bei DVD-Recordern, Spielkonsolen und ähnlichen Geräten hilft ein Blick in die Bedienungsanleitung, um einen Informationsverlust zu vermeiden. Das hilft: Elektrogeräte wirklich ausschalten. Stand-by vermeiden.

2. Weniger Strom für Computer, Monitor und Co. Gehen Sie in die Systemsteuerung Ihres Computers. Bei PCs und Apple-Geräten gleichermaßen finden Sie den Menüpunkt „Energieoptionen”. Dort können Sie nach Belieben einstellen, wann der Monitor bei Nichtverwendung ausgeschaltet wird, der Computer in den Stand-by-Modus wechselt oder ganz auf den Ruhezustand umschaltet. Der Energiebedarf eines Computers im Ruhezustand sinkt auf unter fünf Prozent des normalen Stromverbrauchs ab. Das hilft: Setzen Sie das Energiemanagement Ihres Computers ein.

3. Nutzen Sie Hilfsprogramme. Unterschiedliche Tools helfen dabei, den Energieverbrauch zu reduzieren, das System zu optimieren oder die Akkulaufzeit zu verlängern. Auch für Ihr Gerät finden Sie garantiert das richtige Programm zum kostenlosen Download im Internet. Das hilft: Kostenlose Software-Tools reduzieren den Stromverbrauch.

4. Achten Sie auf Ihren Monitor. Der Ruhezustand des Monitors, eine leicht reduzierte Helligkeit und der Verzicht auf einen Bildschirmschoner sparen wertvolle Energie. Moderne Bildschirme brauchen keinen Bildschirmschoner mehr und kommen gänzlich ohne diese Funktion aus. Das hilft: Schalten Sie Ihren Monitor ab.

5. Schonen Sie Ihre Akkus. Die Akku-Technologie hat in den vergangenen Jahren rasante Fortschritte gemacht. Dennoch ist die Lebensdauer der Energiespender begrenzt. Ersatzakkus sind zumeist teuer. Vermeiden Sie daher das erneute Aufladen von nur teilweise entleerten Akkus. Das hilft: Ist der Laptop an das Stromnetz angeschlossen, nehmen Sie den Akku heraus.

6. Weg mit dem Ladegerät. Mobiltelefon, Laptop und eine Vielzahl anderer, mobiler Geräte werden mithilfe von Akkus betrieben. Um diese Akkus aufzuladen, verwenden wir unterschiedliche Ladegeräte. Aus Gewohnheit oder praktischen Gründen bleibt das Ladegerät in den meisten Fällen auch nach dem Aufladen weiterhin angesteckt. Viele Ladegeräte brauchen jedoch auch Strom, nachdem der Ladevorgang längst abgeschlossen ist. Das hilft: Ladegerät nach dem Aufladen ausstecken.

7. Weg mit Router oder Modem. Router und Modem benötigen auch dann Strom, wenn Sie nicht mehr im Internet unterwegs sind. Neuere Geräte haben, manchmal jedoch gut versteckt, einen eigenen Schalter, um die Stromzufuhr ganz zu unterbrechen. Sollte das Gerät für Telefon und Internet gemeinsam genutzt werden, lesen Sie die Bedienungsanleitung genau durch. Wahrscheinlich finden Sie eine Einstellung, die den Energieverbrauch absenkt. Das hilft: Router oder Monitor nach dem Arbeiten ausstecken.

8. Das virtuelle Faxgerät. Die meisten Internetprovider oder Telefonanbieter vergeben mittlerweile auch zusätzliche Faxnummern. Fragen Sie bei Ihrem Anbieter nach. Danach können Sie auf Ihrem Computer ein virtuelles Faxgerät installieren. Das bisherige Faxgerät wird so schlichtweg überfällig. Das hilft: Versenden Sie Ihr Fax mit dem Computer.

9. Reduzieren Sie Ihr Druckaufkommen. Beidseitiges Drucken und das Drucken im Entwurfsmodus helfen dabei, Ihre Druckkosten deutlich zu reduzieren. Die erweiterten Druckereinstellungen enthalten oftmals weitere nützliche Optionen. Der Einsatz von Recyclingpapier reduziert die Umweltbelastung zusätzlich. Schließlich belastet ein bedrucktes DIN-A4-Blatt zu Hause unsere Umwelt gleich stark, wie mehrere komplette Zeitungsseiten. Das hilft: Denken Sie vor dem Drucken kurz darüber nach, ob dieser Ausdruck wirklich notwendig ist.

10. Nutzen Sie den Energiekostenmonitor. Dieses kleine Messgerät findet versteckte Stromfresser und ermittelt zugleich die anfallenden Stromkosten. Gleichzeitig decken Sie so bisher unerkannte Leerlaufverluste auf. Ihr lokaler Stromanbieter oder auch die jeweiligen Stadtwerke bieten das Energiemessgerät oftmals als kostenloses Leihgerät an. Das hilft: Der Energiekostenmonitor findet versteckte Stromfresser.

Weitere Informationen

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