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Heizen mit Solarthermie Anlagen

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Solarthermie
Solarthermie © Ehrenberg Bilder, fotolia.com

Solare Heizen ist ein Thema, bei dem sich ein zweiter Blick lohnt. Hier winkt nicht nur eine staatliche Förderung, sondern auch eine attraktive Rendite, die mit einem Sparbuch nicht mithalten kann. Die Investition in eine Solarthermie-Anlage ist eine Investition in die Zukunft, denn sie hält im Schnitt und bei guter Pflege mehrere Jahrzehnte. Wenn man dagegen die stetig steigenden Gas- und Ölpreise sieht, gibt es kaum noch negative Aspekte, die gegen eine Solarthermie-Anlage sprechen.

Für wen eignet sich eine Solarthermie-Anlage?

Leider ist nicht jedes Haus dafür geeignet, auf seinem Dach eine Solarthermie-Anlage zu montieren. Ein wichtiger Faktor ist hierbei die Lage und die Neigung des Daches. Die ideale Neigung liegt zwischen 20 und 60 Grad. Selbstverständlich ist hierbei auch zu bedenken, wie viel Sonne die Anlage erreicht. Eine Solaranlage, die fast nur im Schatten liegt, kann schnell unrentabel sein und mehr Kosten als Nutzen. Auch bei einer Solarthermie-Anlage auf einem Flachdach, an der Hauswand oder im Garten gilt es, Kosten und Nutzen genau gegeneinander abzuwägen. Auch die Größe der Anlage muss genau geplant werden, um den finanziellen Aufwand nicht größer werden zu lassen als die späteren Erträge. Als Faktoren spielen hier zum Beispiel die zu versorgende Personenzahl und auch die Größe des Hauses eine entscheidende Rolle. Trotzdem gilt nicht, je größer desto besser. Empfehlenswert ist, sich entweder mit möglichen Anlagenbauern oder direkt von fachkundigen Stellen informieren und beraten zu lassen. Einen ersten Eindruck ob sich eine Solaranlage rechnet kann man über Photovoltaik Rechner (Rendite) im Internet erhalten.

Vorteile einer Solarthermie-Anlage

Zwei sehr wichtige Punkte, die für den Bau einer solchen Anlage sprechen sind zum einen die klimafreundliche Energiegewinnung, denn hierbei wird kein schädliches Kohlendioxid erzeugt. Zum anderen bedient sich eine Solarthermie-Anlage eines Rohstoffes, der in den nächsten Milliarden Jahren nicht ausgehen wird, der Sonne. Eine Photovoltaikanlage dient der Gewinnung von Strom, eine Solarthermie der Gewinnung von Wärme. Auch eine Kombination aus beiden ist möglich und wird sogar durch Zuschüsse gefördert. Solarthermie-Anlagen alleine werden nur noch in Verbindung mit einem Bau auf Bestandsbauten, nicht aber auf Neubauten gefördert. Außerdem sorgt man hiermit ausschließlich für die eigene Versorgung. Zuschüsse oder Darlehen können unter anderem bei der KfW Förderbank beantragt werden. Auch für den Bau einer Photovoltaikanlage gibt es Förderungsmöglichkeiten. Darüber hinaus gilt bei Photovoltaikanlagen, dass der Stromnetzbetreiber verpflichtet ist, zu viel erzeugten Strom, der über den Eigenverbrauch hinaus geht, abzunehmen und zu vergüten.

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