Ökostrom Argumente

Weitersagen:

Gründe für Ökostrom und erneurbare Energien

Solaranlagen © Thomas Vogt, fotolia.com
Solaranlagen © Thomas Vogt, fotolia.com

Im Rahmen unserer Aktionsreihe „Ökostrom Offensive“ suchen wir möglichst viele Argumente, die für den Bezug von Ökostrom sprechen. In Anlehnung an die Initiative „100 gute Gründe gegen Atomkraft“ der Elektizitätswerke Schönau, wollen wir möglichst viele Gründe zusammentragen, die für Ökostrom sprechen.

Helfen Sie mit!

Wenn Sie ein gutes Argument für Ökostrom oder erneuerbare Energien kennen, dass in unserer Liste noch nicht enthalten ist, dann schreiben Sie uns an oekostrom@kwh-preis.de. Wir freuen uns auf ihre Argumente!

Argumente für Ökostrom und erneuerbare Energien:

  1. Umweltschutz
    Ökostrom ist umweltfreundlich
  2. Klimaschutz
    Ökostrom produziert kein zusätzliches C02
  3. Dauerhafte Verfügbarkeit
    Erneuerbare Energien, wie Wind, Sonne und Wasser sind dauerhaft verfügbar
  4. Kostenlose Verfügbarkeit
    Erneuerbare Energien, wie Wind, Sonne und Wasser sind kostenlos verfügbar
  5. Arbeitsplätze
    Erneuerbare Energien schaffen Arbeitsplätze, bereits mehr als 300.000 in Deutschland

  6. Schonung von Bodenressourcen
    Erneuerbare Energien schonen Bodenressourcen. Erneuerbare Energien müssen nicht wie fossile Energieträger aus dem Erdboden gefördert werden
  7. Stabile Preisentwicklung
    Unvorhergesehene Preisentwicklungen wie bei fossilen oder atomaren Energieträgern sind nicht möglich, da erneuerbare Energien kostenlos und dauerhaft zur Verfügung stehen.
  8. Keine Monopole oder Oligopole
    Erneuerbare Energien verhindern Energie Monopole und Oligopole wie bei Gas, Öl- oder Uranvorkommen
  9. Weniger Schadstoffe
    Durch Erneuerbare Energien werden keine Schadstoffe in die Atmosphäre emittiert
  10. Unabhängigkeit von politischen Umständen
    Politische Unabhängigkeit von Kartellen und Energieimporten, da Erneuerbare Energien überall genutzt werden können, auch in Entwicklungs- oder Schwellenländern
  11. Unabhängigkeit
    Erneuerbare Energien bedeuten Unabhängigkeit vom Energiemarkt
  12. Exportweltmeister
    Deutschland ist Export Weltmeister bei Techniken zu Erneuerbaren Energien
  13. Wirtschaftswachstum
    Erneuerbare Energien sind ein beachtlicher Treiber des wirtschaftlichen Wachstums. In nur sieben Jahren hat sich das Volumen des Weltmarkts für Erneuerbare Energien von 30 auf jetzt 60 Milliarden Euro verdoppelt. Im Jahr 2020 wird dieser Markt auf mehr als 400 Milliarden Euro anwachsen.
  14. Beliebtheit
    Erneuerbare Energien und Ökostrom erfahren unter der Bevölkerung eine breite Akzeptanz. In einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts tns emnid aus dem Jahre 2009 gaben 85 Prozent der Befragten an, dass erneuerbare Energien der Energieträger der Zukunft sind
  15. Effizienz
    Erneuerbare Energien werden immer wirtschaftlicher. Die Preise für Solarmodule wurden die letzten Jahre deutlich preiswerter. Seit 1990 haben sich die Erzeugungskosten einer Kilowattstunde aus Solar-, Windenergie oder Biomasse­anlagen durch­schnittlich halbiert.
  16. Effektivität
    Erneuerbare Energien werden nahezu jedes Jahr leistungsstärker und ausgereifter
  17. Klimaschutzziele
    Die Klimaschutzziele der Europäische Union, bis 2020 den Ausstoß von klima­schädlichen Treibhausgasen um 20 Prozent zu senken, und die Klimaziele der Bundesregierung, den Kohlendioxid-Ausstoß um 40 Prozent im Vergleich zu 1990 senken, sind nur über den Ausbau erneuerbarer Energien möglich.

  18. Dezentrale Energieversorgung
    Dezentrale und somit unabhängigere Energieversorgung ist mit erneuerbaren Energien besser möglich als mir riesigen Kraftwerksparken
  19. Energie aus Bürgerhand
    Stromversorgung aus „Bürgerhand“ ist durch Erneuerbare Energien möglich
  20. Keine Abfallprodukte
    Keine Endlagerproblematik bei Erneuerbaren Energien
  21. Lokale Wertschöpfung
    Erneuerbaren Energien bringen Wertschöpfung vor Ort, neue Arbeitsplätze und Gewerbe­steuer­ auch für strukturschwache Regionen
  22. Vorreiterrolle
    Klimaschutz geht alle an. Deutschland. In Deutschland verursacht jeder Einwohner 10 Tonnen Kohlendioxid pro Jahr. Ein Grund mehr durch Erneuerbare Energien den Klimaschutz zu fördern
  23. Stromverbrauch
    Der Stromverbrauch wird laut einer VDE-Studie bis 2025 um 30 Prozent ansteigen. Die zusätzlichen Strom-Kapazitäten lassen sich durch erneuerbare Energien decken
  24. Elektroauto
    Dem Elektroauto gehört nach Aussagen von Branchenkennern die Zukunft. Mobilität durch Strom – erzeugt durch erneuerbare Energien
  25. Externe Kosten
    Erneuerbare Energien verursachen im Vergleich zu anderen Energieträgern kaum externe Kosten, die von der Allgemeinheit zu tragen sind. Volkswirtschaftlich gesehen sind erneuerbare Energien spitze.
  26. Solar-Weltmeister
    Deutschland ist Solar-Weltmeister. In keinem anderen Land wächst der Solarmarkt so rasant wie in Deutschland.
  27. Ökostrom ist nicht teuer
    Ökostrom ist nicht unbedingt teurer als konventioneller Strom. Vergleiche zeigen, dass Ökostromtarife oftmals günstiger als die Standard- oder Grundversorgungstarife der lokalen Versorger sind.
  28. Transparenz
    Ökostrom ist transparent. Durch Gütesiegel wie das „ok-power Label“ des Vereins EnergieVision e.V. oder das „Grüne-Strom-Labels“ des Grünen Strom Label e.V werden für Verbraucher Qualität und Umweltnutzen ersichtlich.
  29. Ökostrom fördert erneuerbare Energien
    Bezug von Ökostrom fördert erneuerbare Energien. Viele Energieanbieter investieren einen Teil des Gewinns durch Ökostrom in neue Anlagen zur Stromgewinnung aus erneuerbaren Energien.
  30. Wettbewerb auf dem Strommarkt
    Die Förderung Erneuerbarer Energien stärkt den Wettbewerb auf dem Strommarkt. Die vier größten Stromversorger RWE, E.ON, Vattenfall und EnBW besitzen zusammen immer noch 82 Prozent der Kraftwerkskapazitäten in Deutschland. Das Erneuerbare-Energien-Gesetz führt zu großer Investitions­sicherheit, weil jede Kilowattstunde regenerativen Stroms garantiert abgenommen und vergütet wird.
  31. Selbstversorger
    Mit Erneuerbaren Energien kann jeder Hausbesitzer Kraftwerksbetreiber werden. Eine Solaranlage, Holzpelletheizung oder einer Wärme­pumpe sind inzwischen erschwinglich und oftmals wirtschaftlich sinnvoll. Auch ohne Grund & Haus können sich Bürger durch Beteiligungen an Bürgerwindparks oder Bürgersolaranlagen an der Energieversorgung beteiligen
  32. Landwirtschaft
    Biokraftstoffe stoßen durchschnittlich rund ein bis zwei Drittel weniger CO2 aus als fossile Kraftstoffe. Zudem ergeben sich für Landwirte durch den Anbau von Energiepflanzen ein zweites Standbein. Gülle und Pflanzenreste können in Biogasanlagen verwendet werden.
  33. Kommunale Wertschöpfung
    Kommunale Wertschöpfung steigt durch erneuerbare Energien von mindestens 6,8 Mrd. Euro im Jahr 2009 auf mindestens 12,3 Mrd. Euro im Jahr 2020, wenn der Ausbaugrad erreicht wird, den die AEE-/BEE-Branchenprognose erwartet. (Quelle:Studie des Instituts für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW) und des Zentrums für Erneuerbare Energien der Universität Freiburg (ZEE) im Jahr 2009)
  34. Persönliche CO2-Bilanz
    Durch den Bezug von Ökostrom kann jeder einzelne seinen persönlichen Kohlendioxidausstoß reduzieren und einen kleinen Teil zum Klimaschutz beitragen
  35. Ethik
    Erneuerbare Energien sind sauber und helfen mit, dass nachfolgenden Generationen eine intakte Umwelt ohne Altlasten vermacht werden kann
  36. Generationengerechtigkeit
    Wer auf Kernenergie oder fossile Brennstoffe setzt, vermacht nachfolgenden Generationen Altlasten die zu hohen externen volkswirtschaftlichen Kosten führen. Erneuerbare Energien sind die Energieträger der Zukunft.
  37. 100% Versorgung
    Eine Vollversorgung Europas mit Ökostrom bis 2050 ist realistisch, sicher und bezahlbar (Quelle: McKinsey-Studie 2010). Bei entsprechenden Anstrengungen ist eine Vollversorgung auch vor 2050 möglich.
  38. Krisensicher
    Die Investitionen in Erneuerbare Energien stiegen 2009 ungeachtet der Wirtschaftskrise um ein Fünftel an: auf 18 Milliarden Euro.
  39. Volkswirtschaftlicher Gesamtnutzen
    Erneuerbare Energien schaffen Wertschöpfung vor Ort, die der gesamten Volks­wirtschaft zugute kommt – in Form von Einkommen, Arbeitsplätzen oder Steuereinnahmen. Zudem verursachen Erneuerbare Energien geringere externe Kosten als Fossile oder Atomare Energieträger
  40. Neue zukunftsfähige Arbeitsplätze
    Die Branche ist einer der Jobmotoren in Deutschland. Durch erneuerbare Energien entstehen durchschnittlich 60 neue Arbeitsplätze pro Tag.
  41. Alternative für endliche Rohstoffe
    Fossile Brennstoffe wie Öl und Gas sind begrenzt. Auch Uran ist nur in sehr begrenzten Mengen verfügbar. Der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) zufolge ist das globale Maximum der Erdöl-Förderung spätestens 2020 erreicht. Erneuerbare Energien stehen dagegen unbegrenzt zur Verfügung
  42. Staatliche Förderungen
    Die Bundesregierung unterstützt den Einbau von modernen Solarthermieanlagen, Holz­heizungen und Wärmepumpen und will deren Anteil bis 2020 verdoppeln. Über die KFW-Bank sind günstige Darlehen aus dem Programm „Wohnraum Modernisieren“ möglich
  43. Weniger Energieimporten
    Durch den Ausbau erneuerbarer Energien werden weniger Energieimporte notwendig was zu positiven volkswirtschaftlichen Effekte im Bereich des Außenhandels führt
  44. Höhere Steuereinnahmen
    Etwa 90 Städte, Gemeinden und Landkreise in Deutschland haben die Energieversorgung in die eigene Hand genommen. Das bedeutet regionale Wertschöpfung und höhere Steuereinnahmen. Durch den Boom Erneuerbare Energien steigen die Steuerzahlungen der Branche in Zukunft noch erheblich an.
  45. Lohnende Investition
    Dank der im EEG garantierten 20jährigen Einspeisvergütung im für jede Kilowattstunde selbst erzeugten Stroms können Anlagen zur Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien eine gute Rendite abwerfen. Laut der Zeitschrift Finaztest reicht bei Solaranlagen eine Investition von zwischen 15.000 bis 20.000 Euro aus, um eine langfristige und vor allem sichere Rendite von mehr als 5 Prozent vor Steuern zu erzielen.
  46. Modell für Entwicklungsländer
    Immer noch haben fast ein Drittel der Weltbevölkerung keinen Zugang zur Stromversorgung. Erneuerbare Energien können als kleine, dezentrale Kraftwerke hier Abhilfe schaffen. Solartechnik lässt sich beispielsweise in entlegenen Regionen auch ohne Netzanbindung einsetzen.
  47. Bioenergiedorf
    Ein Bioenergiedorf ist ein Dorf, das einen großen Teil seines Strom- und Wärmebedarfs unter Nutzung von überwiegend regional bereitgestellter Biomasse selbst deckt. Vorteile sind unter Anderem eine unabhängige Energieversorgung und finanzielle Einnahmen die in der Region bleiben. Die Dorfbewohner sind zu einem bestimmten Anteil Betreiber und Eigentümer der Strom- und Wärme erzeugenden Anlagen.
  48. Imagegewinn
    Durch die hohe Akzeptanz für erneuerbare Energien können Unternehmen und Organisationen durch den Bezug von Ökostrom und durch die Förderung erneuerbarer Energien einen Imagegewinn verbuchen.
  49. Grünes Marketing
    Erfolgreiche Synthese zwischen Ökonomie und Ökologie. Grundes Marketing trifft den Nerv der Verbraucher
  50. Ökostrom als Wettbewerbsfaktor
    In vielen Branchen ist der Bezug von sauberem Strom ein wichtiger Wettbewerbs- und Werbefaktor. Webhoster werben mit Ökostrom betriebenen Rechenzentren, die deutsche Post startet die mit „Go Green“ die CO2 -neutrale Versandart.
  51. Über 2 Millionen Mitstreiter
    Im Jahr 2009 hatten laut Fachzeitschrift „Energie & Management“ mehr als 2 Millionen Haushalte Strom aus Erneuerbaren Energien abonniert. Damit hat sich die Zahl der Ökostrom-Kunden im Vergleich zu 2007 nahezu verdoppelt.
  52. Jetzt handeln
    Mittel- und Langfristig machen sich Investitionen in erneuerbare Energien bezahlt, weil weniger Kosten anfallen, um die Folgen des Klimawandels zu begleichen. Jetzt verpasste Investitionen führen zu späteren Kostensteigerungen

Schreiben Sie uns ihre Argumente für Ökostrom und erneuerbare Energien an oekostrom@kwh-preis.de

Artikel teilen: