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Heizkosten sparen mit Kaminöfen

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Spartipp „Kaminofen“ – so kann man Heizkosten sparen

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Kaminofen © maho, fotolia.com

Ein Kaminfeuer ist romantisch und urgemütlich. Für viele Verbraucher kommt allerdings ein Aspekt noch vor der Romantik: die Heizkostenersparnis. 90 Prozent aller Kaminöfen werden angeschafft, um hier die Ausgaben zu senken. Wohl auch deshalb stiegen die Verkaufszahlen bei Kaminöfen in den letzten Jahren deutlich an. Es gilt jedoch ein paar Dinge zu beachten, die Freunde einer „häuslichen Einzelfeuerstätte“, wie ein Kaminofen offiziell heißt, beherzigen sollten.

Heizen mit einem Kaminofen – das muss man beachten

Seit März 2010 gibt es eine neue Verordnung für die Benutzung von Kamin- und Kachelöfen. Diese gesetzliche Regelung schreibt zum Beispiel vor, welche Brennstoffe beim Heizem mit Kaminöfen verwendet werden dürfen. So ist zum Beispiel nur trockenes Holz zum Verheizen erlaubt. Ein Grenzwert bestimmt, wie feucht Holz maximal sein darf. Darüber hinaus muss das Holz naturbelassen sein. Man darf also weder behandeltes noch beschichtetes Holz verheizen.

Um eine möglichst hohe Temperatur innerhalb möglichst kurzer Zeit zu erreichen, verwendet man am besten schmal gespaltenes Holz sowie Holzanzünder. Wer zu dicke Holzscheite nimmt, riskiert höhere Schadstoffemissionen. Neben der richtigen Holzdicke ist fürs Anheizen außerdem wichtig, für genügend Luftzufuhr zu sorgen.

Auch sollte man den Ofen nicht überladen, da sonst zu viele Gase entstehen können. Auch das verursacht Schadstoffe, da die Gase nicht komplett verbrennen. Öfter Holz nachzulegen ist daher unter Umweltgesichtspunkten ratsamer. An der Farbe und Konsistenz der Asche erkennt man, ob das Holz sauber verbrannt wurde. Die Asche sollte weiß und ganz fein sein. Schlecht ist dagegen, wenn noch Reste von unverbranntem Holz zu sehen sind. Auch starkes Rußen sowie dunkler Holzrauch sind ein eher negatives Zeichen.

Um auf der sicheren Seite zu sein, sollte der Kamin einmal jährlich vom Schornsteinfeger gewartet werden.

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Das ist bereits beim Kaminofen Kauf entscheidend

Beim Kauf sollte man auf Geräte mit dem Label „CE“ achten. Diese Kennzeichnung besagt, dass die Anlage den gesetzlichen Richtlinien der EU entspricht. Da das Label jedoch keinerlei Kontrollen unterliegt, ist man als Kunde auf die Ehrlichkeit des Händlers angewiesen. Sicherheit bekommt man als Verbraucher durch eine Bescheinigung, die bestätigt, dass die Anlage die gesetzlichen Anforderungen erfüllt. Diese ist nämlich verbindlich und zudem später wichtig für den Schornsteinfeger.

Kann man Kaminöfen überall nachträglich einbauen?

Im Prinzip ja. Bei Mietwohnungen braucht man jedoch das Einverständnis des Vermieters. Wichtigster Punkt beim Einbau einer Feuerungsanlage ist, dass ein Schornstein vorhanden ist. Man muss aber auch dann nicht auf einen Kamin verzichten, wenn ein Schornstein fehlt. Dann muss er nachträglich gelegt werden. Dafür wird an der Fassade ein doppelwandiges Rohr aus Edelstahl angebracht und dann ein Loch in die Hauswand gebohrt. Über diese Öffnung wird eine Verbindung hergestellt zwischen dem Abgasrohr des Kamins und dem außen angebrachten Schornstein. Wichtig ist, dass Kamin und Schornstein hundertprozentig zusammenpassen.

In Neubauten dürfen nach der Energieeinsparverordnung nur Öfen eingebaut werden, die einen externen Luftanschluss haben. Über diesen Anschluss wird der Sauerstoff zugeführt, der für die Verbrennung von Holz nötig ist. Auch für sanierte Altbauten gilt diese Vorgabe.

Außerdem muss man beim Einbau des Kaminöfens Brandschutzaspekte berücksichtigen. Dazu gehört, ausreichend Abstand zu brennbaren Stoffen zu wahren. Bei Holz- oder Parkettböden muss eine Schutzplatte unter dem Ofen stehen. Diese sollte aus Metall oder Glas sein.

Da es beim Einbau von Kaminen diverse Stolperfallen gibt, in die man als Laie tappen kann, sollte man in jedem Fall mit einem Schornsteinfeger sprechen, bevor man zur Tat schreitet. Er kann mögliche Montagefehler bereits im Vorfeld abwenden. Er ist es auch, der am Schluss die Anlage abnimmt, bevor man sie in Betrieb nehmen darf.

Kaminöfen sind umweltfreundlich

Wer mit Holz heizt, leistet einen Beitrag zum Klimaschutz. Das Verbrennen von Holz nennt man „CO2-neutral“. Das bedeutet, dass dabei nur so viel Kohlendioxid (CO2) entsteht, wie der Baum während des Wachstums aufgenommen hat. Aus diesem Grund ist der Gesetzgeber so streng, was das Heizen mit feuchtem Holz betrifft. Denn das führt nicht nur dazu, dass der Ofen schlechter heizt, sondern bringt auch eine höhere Umweltbelastung durch höhere Emissionen mit sich.

Neben Feuchtigkeitsgrad und Dicke des Holzes spielt auch die Größe des Ofens eine Rolle über die Freisetzung von Emissionen. Daher sollte man sich vor dem Kauf zunächst klar werden, ob man nur einen einzelnen Raum oder das ganze Haus auf diese Weise heizen will und danach die Größe und Art der Anlage ausrichten.

Brochüre “Schadstoffarmes Heizen mit Holz”

Die wichtigsten Tipps rund um den Kamin sind zudem in der Broschüre „Schadstoffarmes Heizen mit Holz“ zusammengefasst, die man über die Internetseite des Umweltbundesamtes herunterladen kann.

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