< Browse > KWH Preis / Service / Strom sparen / Stromfresser Klimaanlagen – Tipps zu Klimaanlagen

| Kontakt | RSS

Stromfresser Klimaanlagen

Artikel empfehlen:

Stromfresser Klimaanlage – und was Sie dagegen tun können

klimaanlage andersphoto Fotoliacom Stromfresser Klimaanlagen
Klimaanlage © andersphoto, fotolia.com

Klimaanlagen verbrauchen viel Strom und bringen verhältnismäßig wenig, darin sind sich Fachleute einig. Ein mobiles Gerät, das mit einem Kilowatt über acht Stunden lang in Betrieb ist, verursacht 1,50 Euro an Stromkosten. Während der heißen Jahreszeit fallen auf diese Weise gerne monatlich 50 Euro an Stromkosten an, wie die deutsche Energie-Agentur errechnet hat. Ein Kühlschrank mit integriertem Gefrierfach verursacht im gleichen Zeitraum dagegen Stromkosten von nur 5 Cent.

Und dabei hält sich der Kühlungserfolg vieler Anlagen in Grenzen. So schlucken vor allem mobile Klimageräte, auch Monogeräte genannt, enorm viel Energie, kühlen Räume aber nur mäßig. So schaffen sie nur Räume zu kühlen von maximal 20 Quadratmetern Größe. Alles, was darüber liegt, übersteigt ihre Leistungsfähigkeit. Zudem verfügen sie über einen Abluftschlauch, der ins gekippte Fenster eingehängt werden muss, so dass hier pausenlos warme Luft in die Räume strömt und so der Kühlungseffekt zusätzlich geschmälert wird.

Tipp: Stromkosten weiter senken mit dem Stromtarifrechner

Klimaanlagen: Hierauf sollten Sie beim Neukauf achten

Wer dennoch ein Klimagerät benötigt, sollte schon beim Kauf auf die Energieeffizienzklasse achten. Das Gerät sollte der Kategorie A angehören, also der Gruppe mit dem geringsten Stromverbrauch. Dennoch sollten Kunden beim Händler gezielt nach dem jährlichen Verbrauch in Kilowattstunden nachfragen. So können sie selbst errechnen, was an Stromkosten im Jahr auf sie zukommt. Bei der Kühlleistung sollte man von einem Wert von 60 Watt pro Quadratmeter ausgehen.

Empfehlenswert ist zudem, sich keine herkömmliche Klimaanlage mit On/Off-System anzuschaffen, sondern in eine so genannte invertierende Klimaanlage zu investieren. Beim klassischen Klimagerät rotiert der Kompressor die ganze Zeit mit gleichbleibender Geschwindigkeit, sobald die Anlage eingeschaltet ist. Wenn die gewünschte Kühlung erreicht ist, schaltet sich der Kompressor ab, um sich später wieder einzuschalten, sobald die Temperatur im Raum wärmer ist als die eingestellte Gradzahl.

Bei einem invertierenden Gerät dagegen passt sich die Rotation des Kompressors an die Raumtemperatur an. Das heißt, die Drehgeschwindigkeit erhöht sich, wenn die Differenz zwischen gewünschter und vorhandener Temperatur zu groß wird. Wird der Temperaturunterschied geringer, rotiert auch der Kompressor automatisch langsamer. Dadurch verbraucht ein solches Gerät bis zu 30 Prozent weniger Energie.

Außerdem arbeitet es leiser. Auf der schwächsten Stufe liegt der Lärmpegel bei 25 Dezibel. Zum Vergleich: Das Rauschen eines mobilen Klimagerätes mit Abluftschlauch beträgt zwischen 45 und 55 Dezibel. Ein Nachteil sind jedoch die Kosten. Invertierende Klimageräte sind in der Anschaffung teurer als Ein/Aus-Geräte. Jedoch rechnet sich die Ausgabe wegen des geringeren Stromverbrauchs schnell.

Tipps für die Nutzung von Klimageräten

Damit die Klimaanlage effektiv arbeiten kann und die Stromkosten nicht noch mehr unnötig in die Höhe getrieben werden, sollte sie niemals zu nahe an Wärmequellen aufgestellt sein. Hierzu zählen nicht nur Heizungen, sondern auch Computer, Fernseher oder Lampen. Auch sollte sie nicht in der prallen Sonne stehen.

Weitere Informationen

Stromtarifrechner
Strom Ratgeber
Strom sparen beim Waschen
Strom sparen bei Unterhaltungselektronik



Artikel gefallen? Folgen Sie uns auf Twitter, Facebook und abonnieren Sie unsere Beiträge.

Artikel empfehlen:

Ähnliche Beiträge und Seiteninhalte