Stromsparen Beleuchtung
Strom sparen bei der Beleuchtung
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Ohne Licht geht nichts, vor allem nicht im Winter, wenn man spätestens um 16 Uhr auf den Lichtschalter drückt. Allerdings steigen dann auch der Stromverbrauch und somit die Stromosten. Im Schnitt werden rund zehn Prozent der jährlich anfallenden Stromkosten im Haushalt durch die Beleuchtung verursacht. Das entspricht durchschnittlich 300 Kilowattstunden, die nur für Licht benötigt werden. Es gibt aber ein paar Tipps, wie sich der Stromverbrauch leicht herunterfahren lässt – und das, ohne auf die gewohnte Behaglichkeit zu verzichten.
Tipp: Stromkosten weiter senken mit dem Stromtarifrechner
Licht ausschalten spart Strom
Für viele ist es eine Selbstverständlichkeit: Wenn sie den Raum verlassen, schalten sie das Licht hinter sich aus. Gerade mit dieser Maßnahme kann man viel Energie sparen. Deshalb sollten Verbraucher gerade hierauf besonders achten. Bevor man also große Maßnahmen in Sachen Stromsparen ergreift, genügt meist schon die kritische Überprüfung des eigenen Verbrauchsverhaltens. Vor allem in Treppenhäusern und Dielen kann darüber hinaus eine Abschaltautomatik hilfreich sein.
Lampen gezielt anbringen hilft Strom sparen
Festtagsbeleuchtung in allen Räumen ist nicht nötig. Es reicht völlig aus, nur in dem Raum das Licht anzuschalten, in dem man sich hauptsächlich aufhält. Wer also im Wohnzimmer gemütlich vor dem Fernseher sitzt, muss nicht auch in Küche und Diele für Helligkeit sorgen.
Sinnvoll ist außerdem, Lampen dort anzubringen, wo sie benötigt werden, das heißt an Schreibtischen oder Arbeitsplatten. Dabei gilt: Lieber eine starke Lampe als mehrere schwache. Deckenfluter sind wenig ratsam. Sie spenden zwar „gemütliches“ Licht, sind aber gleichzeitig Stromvernichter, da das Licht teilweise verschluckt und nicht zielgenau eingesetzt wird.
Bei der Wahl des Lampenschirms sollte man auf reflektierende und helle Modelle gehen, da sie mehr Licht abgeben. Auch Wandfarbe kann beim Energiesparen eine Rolle spielen. Helle Farbe begünstigt den Helligkeitsgrad in Räumen. So gibt eine weiße Wand rund 80 Prozent des Lichtes wieder zurück. Dadurch wiederum braucht man eine geringere Lampenleistung. Ein dunkel angestrichenes Zimmer reflektiert dagegen maximal 15 Prozent, so dass stärkere zusätzliche Beleuchtung nötig ist. Durch eine helle Wandfarbe kann man bei der Beleuchtung Stromkosten sparen.
Beleuchtung so teuer wie Backen und Kochen
Oft sind die Stromkosten für die Beleuchtung so hoch wie für Backen und Kochen zusammen. Und das, obwohl eine Glühlampe im Schnitt nur 60 Watt hat, während ein Herd rund 3.000 Watt verbraucht. Woher kommt also der unerwartete Stromverbrauch? Die Lösung liegt in der unterschiedlichen Nutzungsdauer. Eine Lampe brennt täglich über Stunden. Der Herd dagegen ist meist nur maximal eine Stunde in Betrieb, vor allem wochentags. Der Stromverbrauch bei Beleuchtung variiert auch mit der Anzahl und der Art der Lampen. So verbrauchen Energiesparlampen wesentlich weniger Strom als herkömmliche Glühlampen.
Einzug der Energiesparlampe
Der Energiesparlampe gehört die Zukunft. Und die Ablösung der herkömmlichen Glühlampe ist bereits in vollem Gange. So werden seit September 2009 keine 100-Watt-Birnen mehr hergestellt. Im September 2010 folgten die 75-Watt-Birnen. So geht es in Jahresschritten weiter, bis ab September 2012 nur noch energieeffiziente Lampen erhältlich sind.
Vor allem in Räumen, die über einen längeren Zeitraum beleuchtet werden, sollten sie nach im Einsatz sein, wie zum Beispiel in der Küche, aber auch im Büro oder Restaurants. Eien Energiesparlampe benötigt nur einen Bruchteil der Energie, den eine traditionelle Glühbirne braucht, um die gleiche Helligkeit zu erzeugen.
Außerdem hält sie bis zu zehn Mal länger. Rund 10.000 Stunden Licht produziert eine Energiesparlampe, während die Glühbirne bereits nach rund 1.000 durchgebrannt ist. Ein weiterer Nachteil der herkömmlichen Glühbirne: Nur rund fünf Prozent der aufgewendeten Energie werden in Licht umgewandelt. Der Rest wird in nutzlose Wärme umgesetzt. Nähre Informationen zu Energiesparlampen können Sie hier abrufen:
Strom sparen mit Energiesparlampen
Alternative Halogenlampen
Zwar bringen Halogenlampen nicht die gleiche Ersparnis wie Energiesparlampen, dennoch können sie beim Stromsparen helfen. Immerhin verbrauchen sie 15 Prozent weniger Strom als herkömmliche Glühlampen. Wer die Wahl hat, sollte aber lieber gleich auf Energiesparlampen umrüsten.
Fensterdekorationen – schön fürs Auge, böse für den Geldbeutel
Nach Weihnachten hält die festliche Stimmung meist nur so lange an, bis die Stromrechnung ins Haus flattert und dem Verbraucher schlagartig vor Augen führt, wie viel Energie Lichterketten und dergleichen verschlingen. Allein der Energieversorger freut sich jetzt noch am weihnachtlichen Glanz in Form von glänzenden Umsätzen.
Fensterdekorationen, Lichtschläuche, Lichterketten an Weihnachtsbäumen – all dies verbraucht viel Strom. Daher sollte man mit Dekorationen eher sparsam umgehen. Inzwischen gibt es aber auch energiesparende Deko. Auf die sollte man eher zurückgreifen.
Weitere Informationen
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