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Stromspartipps Übersicht

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Die besten Stromspartipps in der Übersicht

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Stromspartipps © Digitalpress, fotolia.com

Wir haben über 70 Stromspartipps zusammengestellt und nach Themenbereichen sortiert. Wer Strom spart der schlägt zwei Fliegen mit einer Klappe. Zum einen entlastet er die Haushaltskasse und zum anderen wird die Umwelt geschont. Den der umweltschonenste Strom ist derjenige, der überhaupt nicht verbraucht wird.

Helfen Sie mit!

Wenn Sie einen guten Stromspartipp kennen, der in unserer Liste noch nicht enthalten ist, dann schreiben Sie uns an energiesparen@kwh-preis.de. Für jeden Stromspartipp, den wir von Ihnen erhalten und veröffentlichen pflanzen wir zusammen mit unserem Partner I Plant a Tree 1 Baum für den Umwelt-bzw. Klimaschutz. Wir freuen uns auf ihre Stromspartipps!

Strom sparen im Haushalt: Themenbereiche

Strom sparen beim Waschen
Strom sparen bei Waschmaschine und Trockner
Strom sparen beim Geschirrspüler
Strom sparen bei Kühl- und Gefriergeräte
Strom sparen beim Kochen und Backen
Strom sparen bei Unterhaltungselektronik
Strom sparen bei der Beleuchtung
Strom sparen bei EDV, PC & Büro
Allgemeine Stromspartipps

Strom sparen beim Waschen

  1. Energieeffizienzklasse beachten
  2. Auch wenn sie am teuersten in der Anschaffung sind: Bereits beim Kauf sollte man sich ein Gerät der sparsamsten Kategorie A zulegen. Auch bei Herd und Kühl- und Gefrierschrank sind übrigens Geräte dieser Energieeffizienzklasse ratsam. Rund 50 Prozent an Energie kann man im Vergleich zu Geräten anderer Energieeffizienzklassen sparen. Neben dem Stromverbrauch ist bei der Waschmaschine auch der Wasserverbrauch wichtig. Als Anhaltspunkt gilt: Im Schnitt benötigen Waschmaschinen 35 bis 50 Liter pro Durchlauf.

  3. Waschtemperatur senken
  4. Die Zeiten von Kochwäsche sind vorbei. Auch bei stark verschmutzter Wäsche reicht in der Regel eine maximale Waschtemperatur von 60 Grad. Das spart rund 30 Prozent Energie. Meist reichen schon 40 Grad aus, um Wäsche sauber zu waschen, wodurch man den Stromverbrauch um rund ein Drittel senken kann. Wird die Wäsche nicht sauber, lieber spezielle Fleckentferner verwenden.

  5. Auf Vorwäsche verzichten
  6. Moderne Maschinen waschen auch ohne Vorwäsche sauber. Rund 30 Prozent an Stromkosten kann man so sparen. Gleiches gilt übrigens für Schonwaschgänge. Sie verbrauchen rund fünf Mal mehr Wasser und vier Mal mehr Strom.

  7. Energiesparprogramme verwenden
  8. Waschmaschinen bieten heutzutage fast alle Energiesparprogramme an, die Verbraucher bevorzugt nutzen sollten. Deshalb sollte man bereits beim Kauf darauf achten, welche Programme die Maschine anbietet und sich gegebenenfalls für ein anderes Gerät entscheiden.

  9. Maschine erst einschalten, wenn sie voll ist
  10. Die Waschmaschine sollte immer gut befüllt sein. Inzwischen gibt es zwar auch Geräte, die die Wäschemenge mittels Sensoren in der Trommel erkennen und die Wassermenge entsprechend anpassen. Aber generell gilt: Maschine gut befüllen! Gleiches gilt übrigens für die Spülmaschine.

  11. Waschmaschine an Warmwasserleitung anschließen
  12. Verfügt die Waschmaschine über einen Warmwasseranschluss, sollte man diesen auch nutzen. Das Gerät mit Warmwasser statt mit kaltem Wasser zu betreiben, spart Strom. Allerdings nur dann, wenn das Wasser nicht mit elektrischem Strom, sondern beispielsweise durch Solaranlagen erwärmt wird. Falls kein Anschluss für Warmwasser vorhanden ist, gibt es im Handel spezielle Vorschaltgeräte.

  13. Wäsche gut schleudern
  14. Je mehr Umdrehungen pro Minute, umso größer der Spareffekt, denn so bleibt weniger Feuchtigkeit in der Kleidung. Das ist vor allem dann wichtig, wenn man die Wäsche danach in den Trockner geben will. Wer seine Wäsche zum Beispiel mit 1.600 Umdrehungen schleudert statt mit 900, kann seine Energiekosten um rund ein Viertel senken.

    Tipp: Weitere Infos finden Sie in unserem Ratgeber: Strom sparen beim Waschen

    Strom sparen beim Trocknen

  15. Gastrockner und Wärmepumpentrockner nutzen
  16. Wer mit Gas heizt oder eine Wärmepumpe in seinem Haus verwendet kann erheblich Energie sparen wenn er eine passenden Trockner anschließt. Gastrockner sparen Energie, den die Wärme wird mit der Gasheizung erzeugt und Wärmepumpentrockner sparen Energie, weil sie einen Teil der Abwärme erneut zum Trocknen nutzen.

  17. Wäschetrockner immer voll beladen
  18. Was für die Waschmaschine gilt, gilt einmal mehr für den „Stromfresser Trockner“: Nur einschalten, wenn die Trommel komplett befüllt ist.

  19. Richtiges Programm auswählen
  20. Es muss nicht immer „extratrocken“ sein: Meist reicht auch schon eine niedrigere Trockentemperatur. Das spart Energie und somit Geld und ist darüber hinaus noch schonender für die Wäsche.

  21. Bügeltrockene Wäsche
  22. Wer Wäsche in den Trockner gibt, kann neben diversen anderen Programmen auch das Programm „bügeltrocken“ auswählen. Das bedeutet, dass die Wäsche ein gewisses Maß an Restfeuchtigkeit behält. Das erleichtert das Bügeln und drosselt den Energieverbrauch.

  23. Flusensieb regelmäßig reinigen
  24. Wird das Flusensieb nicht regelmäßig gereinigt, so büßt das Gerät nach einer Weile Trocknerleistung ein. Es benötigt mehr Zeit und damit mehr Strom. Am besten entfernt man nach jedem Trockenvorgang Geweberückstände aus dem Sieb.

  25. Nur gut geschleuderte Wäsche in den Trockner
  26. Wäsche, die in den Trockner gegeben wird, sollte möglichst wenig Restfeuchtigkeit enthalten, denn das verkürzt die Trockendauer: Wurde Wäsche mit 1.200 Umdrehungen geschleudert, benötigt der Trockner für fünf Kilo Wäsche rund 75 Minuten. Waren es dagegen 1.600 Umdrehungen pro Minute, ist der Trockner bereits nach 65 Minuten fertig.

  27. Wäsche auf der Leine trocknen
  28. Eine kostengünstigere Art, als Wäsche auf der Leine zu trocknen, gibt es nicht. Wer völlig auf den Trockner verzichtet, spart bei einem Vier-Personen-Haushalt jährlich rund 480 Kilowattstunden. Das entspricht Stromkosten von etwa 90 Euro. Übrigens, wer seine Wäsche auf die Leine hängt, benötigt maximal 1.000 Umdrehungen pro Minute. Das reicht zum Trocknen völlig aus.

    Tipp: Weitere Infos finden Sie in unserem Ratgeber: Strom sparen beim Trocknen

    Strom sparen beim Geschirrspüler

  29. Das richtige Waschprogramm wählen
  30. Das Waschprogramm sollte auf die Art des Geschirrs und den Verschmutzungsgrad ausgerichtet sein. Verwenden Sie möglichst Energiespar- oder Umweltprogramme und weniger Vollprogramme. Diese haben eine kürzere Laufzeit und benötigen somit weniger Energie. Energieeffiziente Programm sind meist an der Bezeichnung „Eco“ oder „Spar“ zu erkennen.

  31. Niedrigere Waschtemperatur verwenden
  32. Wer seinen Geschirrspüler statt mit 50 mit 60 Grad spülen lässt, treibt seine Energiekosten um rund 25 Prozent in die Höhe.

  33. Die Spülmaschine an die Heiswasserleitung anzuschließen
  34. Falls möglich die Spülmaschine an die Heiswasserleitung anzuschließen, statt das Wasser in der Spülmaschine komplett mit Strom aufheizen zu lassen.

  35. Geschirr vorher nicht abspülen
  36. Moderne Geschirrspüler waschen verschmutzte Teller auch ohne vorheriges Abspülen. Ausnahme: stark verschmutzte Töpfe und Pfannen. Sie sollten vorher eingeweicht werden, damit der Geschirrspüler die Verschmutzungen leichter abwaschen kann. Das wiederum spart Strom, da man so ein energieeffizienteres Spülprogramm verwenden kann.

  37. Nicht bei laufendem Wasser spülen
  38. Ein heißer Wasserstrahl benötigt eine Leistung von 20.000 Watt, was ungefähr der Leistung entspricht, die zehn Schnellkochplatten auf höchster Stufe benötigen. Daher sollte man beim Spülen von Hand immer einen Stopfen verwenden und das Wasser nicht laufen lassen.

  39. Sieb säubern
  40. Damit die Spülmaschine voll funktionsfähig bleibt, sollten Verbraucher gelegentlich die Siebkombination säubern.

  41. Beim Kauf auf den Verbrauch achten
  42. Wer sich eine neue Spülmaschine zulegen möchte, sollte ein Modell wählen, das im Schnitt maximal 15 bis 17 Liter Wasser pro Spülgang benötigt.

    Tipp: Weitere Infos finden Sie in unserem Ratgeber: Strom sparen beim Geschirrspüler

    Strom sparen beim Kühl- und Gefrierschrank

  43. Richtige Kühltemperatur wählen
  44. Sieben Grad genügen als Kühltemperatur völlig. Im Gefrierfach reichen minus 18 Grad. Eine niedrigere Temperatur macht Lebensmittel übrigens nicht haltbarer, sondern sorgt lediglich für einen höheren Stromverbrauch.

  45. Nicht neben Wärmequellen aufstellen
  46. Die richtige Position des Gerätes ist entscheidend: Es sollte möglichst nicht neben Wärme spendenden Geräten stehen wie dem Herd, dem Geschirrspüler, der Heizung oder der Waschmaschine.

  47. Nicht direkt an die Wand stellen

  48. Wenn man den Kühlschrank ca. 10 cm von der Wand entfernt aufstellt sorgt man für eine bessere Wärmeabfuhr und somit auch für effektivere Kühlung.

  49. Speisen vorher abkühlen
  50. Bevor man Essen in den Kühlschrank stellt, sollte es komplett abgekühlt sein. Das gleiche gilt für Getränke. Auch sie dürfen nicht warm sein, wenn man sie in die Kühlung gibt.

  51. Im Winter draußen kühlen

  52. Im Winter kann man insbesondere Getränke auch im “Kühlschrank der Natur” auf der Terasse kühlen. Hierbei muss man natürlich darauf achten, dass die Flaschen nicht platzen. Im Zweifel besser den Wecker stellen. Auch Essensreste kann man so schnell abkühlen und lagern oder auch nach dem Abkühlen in den Kühlschrank stellen.

  53. Speisen richtig einfrieren
  54. Beim Einfrieren sollte man zwei Dinge beachten. Zum einen sollten die Speisen vollständig ausgekühlt, zum anderen tiefkühlgerecht verpackt sein. Verwenden Sie nur spezielle Gefrierbeutel oder tiefkühltaugliche Behälter.

  55. Regelmäßig abtauen
  56. Damit Gefrierschränke leistungsstark bleiben, müssen sie regelmäßig abgetaut werden. Ist die Eisschicht maximal einen Zentimeter dick, sollte es spätestens so weit sein. Doch auch Eisschichten, die weniger dick sind, treiben den Stromverbrauch in die Höhe.

  57. Das richtige Volumen
  58. Beim Kühlschrank ist auch die Größe entscheidend. Ist er zu groß und kühlt man Leerfläche, wird Strom vergeudet. Als Faustregel gilt: Pro Person ca. 50 Liter. Bei einer vierköpfigen Familie ist also ein Fassungsvermögen von rund 200 Litern die richtige Größe

  59. Ordnungssystem im Kühlschrank einführen
  60. Wer lange im geöffneten Kühlschrank suchen muss, bevor er fündig wird, verschwendet unnötig Strom. Denn bei jedem Öffnen der Tür dringt Energie nach draußen. Vor allem im Sommer kann man also durch fest zugeordnete Plätze für Lebensmittel Geld sparen.

  61. Kühlschrank nur kurz öffnen
  62. Die Gerätetür sollte man möglichst selten und nur für kurze Zeit öffnen. Auch sollte sie nicht über längere Zeit offenstehen.

  63. Kaputte Dichtungen
  64. Beschädigte Türdichtungen müssen sofort ausgewechselt werden.

  65. Urlaubszeit – Sparzeit
  66. Wer länger als drei Wochen auf Reisen ist, sollte den Kühl- und Gefrierschrank komplett ausschalten und die Gerätetüren offen stehen lassen, um Schimmelbildung vorzubeugen.

    Tipp: Weitere Infos finden Sie in unserem Ratgeber: Strom sparen bei Kühl- und Gefriergeräten

    Strom sparen beim Kochen und Backen

  67. Passende Topfgröße wählen
  68. Beim Kochen sollte die Topfgröße genau auf die Kochplatte passen. Zu kleine Töpfe auf zu großen Platten führen dazu, dass die Küche mit erwärmt wird. Jeder Zentimeter, den der Topf kleiner ist als die Platte, schlägt sich in 20 bis 30 Prozent mehr Stromkosten nieder. Ist der Topf zu groß, dauert der Garungsprozess wesentlich länger. Den Herd sollte man erst dann einschalten, wenn der Topf auf der Platte steht, nicht vorher.

  69. Passende Topfdeckel verwenden
  70. Der Deckel muss richtig auf dem Topf aufliegen und ihn gut verschließen. So bleibt die Wärme im Topf und entweicht nicht in die Küche.

  71. Topfdeckel geschlossen halten
  72. Der Deckel sollte beim Kochen immer auf dem Topf bleiben. Das verkürzt die Garzeit. Ist der Deckel gekippt, verdoppelt sich der Stromverbrauch. Lässt man den Deckel ganz weg, verdreifacht sich die Energiemenge. Daher sollte man den Deckel auch möglichst selten anheben, um in den Topf zu schauen. Verwenden Sie Glasdeckel!

  73. Gutes Kochgeschirr verwenden
  74. Die besten Töpfe sind solche mit einem glatten Boden. Gutes Kochgeschirr ist daran erkennbar, dass sich der Boden nach innen wölbt. Durch die Hitze beim Kochen dehnt sich der Boden aus, so dass der Topf flächig auf der Kochplatte steht. Bei schlechten Töpfen dagegen dehnt sich der Boden bei Erhitzung nicht aus. Die Folge: Sie „tanzen“ auf der Kochplatte, da ihnen der richtige Kontakt zur Herdplatte fehlt.

  75. Schnellkochtöpfe
  76. Bis zu 50 Prozent an Energie kann man sparen, wenn man Schnellkochtöpfe verwendet. Alu-Töpfe haben den Vorteil, dass sie sich schnell erwärmen. Gusstöpfe dagegen brauchen hierfür zwar länger, halten die Wärme aber auch besser, wenn sie einmal warm sind. Dann können die Herdplatten früher abgeschaltet werden, was wiederum Strom spart. Edelstahltöpfe leiten die Wärme nur schlecht. Dafür sind sie sehr robust und halten dementsprechend lange.

  77. Wenig Flüssigkeit verwenden
  78. Beim Kochen sollte man so wenig Flüssigkeit wie möglich verwenden. Ist zu viel Wasser im Topf, benötigt der Herd mehr Zeit, um es zum Kochen zu bringen, und damit mehr Strom. Dabei muss zum Beispiel Nudelwasser gar nicht erst zum Kochen gebracht werden. Es reicht vollkommen aus, die Nudeln zusammen mit dem Wasser zu erwärmen und dann nur noch fünf statt der bisherigen zehn Minuten kochen zu lassen. Weiterer Spartipp: Erhitzen Sie das Wasser im Wasserkocher oder mittels Tauchsieder und füllen Sie es dann in den Topf um!

  79. Restwärme nutzen
  80. Schalten Sie die Kochplatte einige Minuten vor Ende der Garzeit aus und nutzen Sie die Nachwärme. Den Backofen kann man sogar rund zehn Minuten vor dem Ende abschalten, wenn die Backzeit über 40 Minuten liegt.

  81. Umluft einschalten
  82. Wer einen Backofen mit Umluft hat, sollte diese Funktion nutzen. Umluft kommt mit rund 30 Grad niedrigeren Temperaturen aus als Backen mit Ober- und Unterhitze. Das bedeutet bis zu 40 Prozent weniger Stromkosten.

  83. Backofentür geschlossen halten
  84. Jedes Öffnen der Tür entzieht dem Backofen rund 20 Prozent seiner Hitze. Diese kann nur mit erhöhtem Energieverbrauch wiederhergestellt werden.

  85. Backofen nicht vorheizen
  86. Wer eine Pizza in den Ofen schieben oder etwas backen will, sollte auf das Vorheizen verzichten. Es verbraucht nur unnötig Energie.

  87. Mikrowelle statt Backofen nutzen
  88. Für die Zubereitung oder Erwärmung kleinerer Mengen an Essen ist es besser, die Mikrowelle statt des Backofens zu wählen. Für Portionen von rund 250 bis 500 Gramm ist sie ideal, da sie weniger Strom verbraucht als ein E-Herd. Generell sollte man die Mikrowelle aber eher meiden, da sie eher zu den Stromfressern zählt.

    Tipp: Weitere Infos finden Sie in unserem Ratgeber: Strom sparen beim Kochen und Backen

    Strom sparen bei Unterhaltungselektronik

  89. Stand-By-Betrieb vermeiden – Steckerleisten nutzen
  90. Kosten lassen sich hier am leichtesten senken, indem alle Stand-By-Geräte aus dem Fernseh-, Audio und Videobereich an Steckerleisten angeschlossen werden. Auf diese Weise kann man alle Geräte mit einem Knopfdruck vom Stromnetz nehmen. Ein Vier-Personen-Haushalt kann so jährlich rund 100 Euro sparen.

  91. Leerlaufverluste
  92. Leerlaufverlust bedeutet, dass Geräte scheinbar abgeschaltet sind, sie aber dennoch Energie verbrauchen. Am genauesten kann man Leerlaufverlusten mit einem Strommessgerät auf die Schliche kommen.

  93. Plasmafernseher meiden
  94. Sieht schick aus, frisst aber Strom: Fernseher mit einem Plasmabildschirm verbrauchen fünf Mal mehr Energie als der traditionelle Röhrenbildschirme. Von dieser Anschaffung sollten potentielle Stromspar-Füchse also Abstand nehmen.

  95. Beim Kauf auf Stand-By-Verbrauch achten
  96. Besonders Video- und DVD-Rekorder arbeiten mit Programmierung und Timer-Funktionen und können daher nicht ohne Weiteres abgeschaltet werden, ohne dadurch Voreinstellungen immer wieder zu löschen. Daher sollte man bereits beim Kauf darauf achten, dass sie im Stand-By-Modus möglichst wenig Strom benötigen. Empfehlenswert ist ein Verbrauch von unter einem Watt, was in etwa Kosten von jährlich 1,60 Euro entspricht.

  97. Akkus immer komplett aufladen
  98. Wird ein Akku geladen, sollte es nicht zu früh wieder vom Stromnetz genommen werden. Ist der Ladevorgang abgeschlossen, sollten das Akku allerdings schnell ausgestöpselt werden. Ansonsten verbraucht es im Stand-By-Modus weiter Strom

  99. Abschalten während der Ferien
  100. Wie beim Kühlschrank gilt auch hier: Wer mindestens drei Wochen in die Ferien fährt, sollte Geräte wie Fernseher, Video- und DVD-Spieler, Hifi-Anlage oder Radiowecker komplett vom Stromnetz nehmen. Kein Stand-By während der Urlaubszeit!

    Tipp: Weitere Infos finden Sie in unserem Ratgeber: Strom sparen bei der Unterhaltungselektronik

    Strom sparen bei der Beleuchtung

  101. Auf Energiesparlampen umrüsten
  102. Energiesparlampen wandeln fünf Mal mehr Energie in Licht um als Glühbirnen. Beim Neukauf können Kunden daher auf eine einfache Rechenformel zurückgreifen: einfach die Wattleistung der herkömmlichen Glühbirne durch fünf dividieren. Bei einer 25-Watt-Glühbirne reicht demnach eine Energiesparlampe von rund fünf Watt. Bei 40 Watt genügen sieben bis neun Watt, bei 60 Watt rund zwölf Watt usw.

  103. Treppenhäuser
  104. In Treppenhäusern oder gemeinschaftlich genutzten Räumen ist es sinnvoll, Abschaltautomatiken zu installieren.

  105. Helle Farben verwenden
  106. Wussten Sie, dass das Sparen bereits bei der Farbauswahl der Wände beginnt? Helle Wände unterstützen die Leuchtkraft der Lampen am stärksten. So gibt eine weiße Wand rund 80 Prozent des Lichtes wieder zurück. Ein dunkel angestrichenes Zimmer dagegen reflektiert dagegen maximal 15 Prozent, wodurch eine höhere Lampenleistung nötig ist. Auch helle Lampenschirme begünstigen den Helligkeitsgrad in Räumen. Daher sollten auch sie hell und reflektierend sein.

  107. Licht ausschalten
  108. Beim Verlassen eines Raumes immer das Licht ausschalten! Oft reicht schon diese selbsterzieherische Maßnahme, um einen guten Spareffekt zu erzielen.

  109. Leuchtstoffröhren nutzen
  110. Sie geben nicht unbedingt das gemütlichste Licht ab, sind aber sehr empfehlenswert, wenn man seinen Energieverbrauch reduzieren möchte. Vor allem in Werks- oder Hobbyräumen sollte man Leuchtstoffröhren verwenden, da sie neben hoher Sparsamkeit auch noch eine große Leuchtkraft besitzen.

  111. Lampen gezielt nutzen
  112. Nur in dem Raum das Licht einschalten, in dem man sich hauptsächlich aufhält. Wer also im Wohnzimmer gemütlich vor dem Fernseher sitzt, muss nicht auch in Küche und Diele für Helligkeit sorgen.

  113. Lampen gezielt anbringen
  114. Sinnvoll ist es, Lampen dort anzubringen, wo sie am meisten benötigt werden, das heißt an Schreibtischen oder Arbeitsplatten. Dabei gilt: Lieber eine starke Lampe als mehrere schwache.

  115. Deckenfluter ausrangieren
  116. Bei der Beleuchtung hauptsächlich auf Deckenfluter zurückzugreifen, ist wenig ratsam. Sie spenden zwar „gemütliches“ Licht, verbrauchen aber viel Strom. Zudem wird das Licht teilweise verschluckt und nicht zielgenau eingesetzt.

  117. Stehlampen sind immer im Einsatz
  118. Niedervolt-Halogen-Stehlampen verbrauchen auch Strom, wenn sie ausgeschaltet sind. Auch hier sollte man daher Stand-By vermeiden. Am einfachsten geht es, indem sie die Stehleuchte an eine abschaltbare Steckdose anschließen.

  119. Halogenlampen
  120. Halogenlampen bringen nicht den gleichen Sparerfolg wie Energiesparlampen, können aber dennoch beim Stromsparen helfen. Immerhin verbrauchen sie 15 Prozent weniger Strom als herkömmliche Glühlampen. Im Zweifel sollte man aber lieber gleich auf Energiesparlampen umrüsten.

  121. Wenig Fensterdekoration nutzen
  122. Lichterketten, Lichtschläuche und generell jegliche Art von elektrisch betriebener Fensterdekoration verbrauchen viel Strom. Daher sollte man auf sie weitestgehend verzichten – vor allem außerhalb der Weihnachtssaison. Inzwischen gibt es im Handel auch energiesparende Deko, auf die man gegebenenfalls umsteigen kann.

    Tipp: Weitere Infos finden Sie in unseren Ratgebern:
    Strom sparen bei der Beleuchtung
    Strom sparen mit Energiesparlampen

    Strom sparen bei EDV, PC, Büro

  123. Master/Slave-Steckdosenleisten verwenden
  124. Wie bei Unterhaltungselektronik gilt auch hier: möglichst wenig Stand-By. Am besten nutzt man so genannte Master/Slave-Steckdosenleisten für Computer, Drucker, Monitore und Co. Der Rechner benötigt auch in ausgeschaltetem Zustand Strom. Deshalb sollte er an die Master-Steckdose angeschlossen werden. Diese gewährleistet den Stand-By-Betrieb. Die Peripherie-Geräte werden dagegen in Slave-Steckdosen eingestöpselt. Sie können komplett abgeschaltet werden.

  125. Ab 30 Minuten abschalten
  126. Wer länger als eine halbe Stunde nicht am Rechner arbeitet, sollte ihn lieber ganz herunterfahren als ihn auf Stand-By laufen zu lassen. Ab diesem Zeitpunkt lohnt es sich bereits.

  127. Lieber Tablet/Notebook als PC
  128. Im Vergleich zum „normalen“ Computer sind Notebooks recht günstig im Stromverbrauch. Während beim Computer die Aufnahmeleistung bei rund 100 Watt liegt, beträgt sie beim Notebook nur 30 Watt. Im Stand-By-Modus hat der PC eine Aufnahmeleistung von zwölf Watt, der vom Notebook nur fünf Watt. Noch verbrauchsärmer sind Tablet-PCs. Je geringer also die Aufnahmeleistung, desto weniger Strom wird aus der Steckdose gesaugt.

  129. Bildschirmschoner meiden
  130. Verbraucher sollten Bildschirmschoner deaktivieren und stattdessen den Energiesparmodus einstellen. Die beste Lösung ist aber, den Monitor bei Nichtnutzung komplett abzuschalten.

  131. Auf Flachbildschirm umsteigen
  132. Wer sich von seinem Röhrenmonitor trennt und auf einen Flachbildschirm umsteigt, schont sein Portemonnaie. Ein fünf Jahre alter 19-Zoll-Röhrenmonitor, der täglich drei Stunden in Betrieb ist, verbraucht vier Mal mehr Strom als ein ebenso großer Flachbildschirm bei gleich langer Betriebszeit.

  133. Drucker
  134. Der Drucker sollte immer abgeschaltet werden statt auf Stand-By zu laufen.

  135. Peripheriegeräte nur bei Bedarf
  136. Peripheriegeräte wie Drucker oder Scanner sollte man erst einschalten, wenn sie benötigt werden. Laufen Sie im Hintergrund immer im Stand-By-Betrieb mit, verbrauchen sie unnötig Strom. Daher sollten sie so angeschlossen werden, dass sie mittels einer Steckerleiste komplett vom Stromnetz genommen werden können.

    Tipp: Weitere Infos finden Sie in unserem Ratgeber: Strom sparen bei EDV, Computer und im Büro

    Allgemeine Tipps zum Strom sparen

  137. Heizungen mit Nachtspeicher meiden
  138. 80 Prozent des gesamten Stroms eines Haushaltes wird von einer Nachtspeicherheizung verbraucht. Bei einem Zwei-Personen-Haushalt liegt der jährliche Stromverbrauch zwischen 5.800 und 10.000 Kilowattstunden. Zum Vergleich: bei gleicher Personenzahl liegt der bundesdurchschnittliche, jährliche Stromverbrauch ohne Nachtstrom bei rund 3.000 Kilowattstunden.

  139. Weniger in die Badewanne – häufiger duschen
  140. Bei einem Vollbad werden mindestens 150 Liter Warmwasser benötigt, fürs Duschen lediglich 35 Liter. Während des Einseifens sollte man das Wasser abstellen. Auch spezielle Sparduschköpfe können den Wasser- und damit den Energieverbrauch um rund die Hälfte senken.

  141. Mischbatterien oder Thermostatbatterien nutzen
  142. Mischbatterien oder Thermostatbatterien sind sinnvoll, um in Bad oder Küche die gewünschte Wassertemperatur einzustellen. Möchte man nur kaltes Wasser, so sollte man die Batterie auf „kalt“ stellen, da sonst auch warmes Wasser aus dem Hahn kommt.

  143. Elektroboiler ausmisten
  144. Elektrische Boiler sind ineffiziente Stromfresser. Rund 3.200 Kilowattstunden Strom benötigen sie pro Jahr, um Wasser zu erhitzen. Ein Drei-Personen-Haushalt verbraucht dagegen komplett im Durchschnitt 3.800 kWh pro Jahr. Wer also noch einen besitzt, sollte dringend über Strom sparendere Alternativen zur Warmwassergewinnung nachdenken. Diese könnten zum Beispiel eine Solaranlage oder eine Gastherme sein.

  145. Schlafend Strom sparen
  146. Nachts darf die Heiztemperatur durchaus auf fünf Grad Celsius heruntergefahren werden. Am besten, man drosselt die Temperatur schon rund zwei Stunden vor dem Schlafengehen. Wer ein programmierbares Thermostat hat, kann die Zeiten ganz einfach vorher einprogrammieren. Aber auch manuell lässt sich dieser Stromspartipp leicht umsetzen.

  147. Rote Karte für Klimaanlagen
  148. Klimaanlagen verbrauchen viel Strom und bringen verhältnismäßig wenig, vor allem die mobilen Geräte, auch Monogeräte genannt. Die Geräte schaffen es lediglich, Räume von maximal 20 Quadratmetern Größe zu kühlen. Alles was darüber liegt, übersteigt deren Leistungsfähigkeit.

  149. Ihr Stromspartipp
  150. Senden Sie uns ihre Stromspartipps an oekostrom@kwh-preis.de. Für jeden Stromspartipp, den wir von Ihnen erhalten und veröffentlichen pflanzen wir zusammen mit unserem Partner I Plant a Tree 1 Baum für den Umwelt-bzw. Klimaschutz. Wir freuen uns auf ihre Stromspartipps!



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