Stromverbrauch Kühlschränke und Gefriergeräte
Stromspartipps bei Kühlschränken und Gefrierschränken

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Das Sparen beginnt schon bei der Anschaffung: Wer sich einen neuen Kühl- oder Gefrierschrank zulegt, sollte bereits beim Kauf darauf achten, dass das Wunschgerät die Strom sparende Energieeffizienzklasse A oder besser A+ bzw. A++ hat. Zwar sind diese Geräte im Schnitt teurer. Dennoch rechnet sich die Investition über kurz oder lang: die Mehrkosten beim Kauf werden schon nach wenigen Jahren ausgeglichen durch das Geld, das man durch den geringeren Stromverbrauch spart. Schließlich werden circa 20 Prozent des gesamten Stroms, der im Haushalt verbraucht wird, von Kühl- und Gefriergeräten produziert.
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Kaum noch Stromfresser
Kunden müssen nicht lange suchen, um einen energieeffizienten Kühlschrank zu finden. Über 90 Prozent der Geräte am Markt gehören inzwischen der Klasse A an. Manche sind sogar mit A++ gekennzeichnet. Damit sind sie als besonders effizient innerhalb der Klasse A definiert. Mit einem Gerät dieser Energieeffizientklasse kann man den Stromverbrauch um 45 Prozent im Vergleich zum Gerät der Klasse A senken. Billige Geräte dagegen sind oft nur sehr dünn gedämmt, so dass Verbraucher letztlich bei vermeintlichen Schnäppchen draufzahlen durch die hohen Stromkosten.
Wer sich von seinem alten Gefrierschrank nicht trennen mag, weil er noch funktioniert, sollte eins mit einkalkulieren. Gerade im Hinblick auf ihren Energieverbrauch werden die Geräte technisch stetig weiterentwickelt und verbessert, so dass eine Neuanschaffung sinnvoll ist, wenn ein Gefriergerät älter als zehn Jahre ist.

Bildquelle: Klima sucht Schutz
Stromverbrauch von Kühlschränken & Gefriergeräten: Kleiner ist feiner
Das Motto „Viel hilft viel“ gilt in diesem Fall nicht. Zu große Kühlschränke schaden eher als dass sie nützen – zumindest wenn es um den Stromverbrauch geht. Als Faustregel für die richtige Größe setzt man 50 bis 80 Liter Volumen pro Person an. Das empfiehlt die Initiative Hausgeräte+ aus Frankfurt, in der sich Hersteller, Fachverbände und Energieversorger zusammengeschlossen haben. Für einen Haushalt mit zwei Personen reicht demnach ein Kühlschrank mit einem Fassungsvermögen bis 140 Liter völlig aus. Pro zusätzliche Person rechnet man 60 Liter hinzu.
Wer viel einfriert, sollte eine Kühltruhe anschaffen
In den meisten Haushalten gibt es einen Gefrierschrank, teils aus Platzgründen, teils weil er ausreichend ist für die vorhandene Menge an Gefriergut. Wer viel einfriert und zudem die räumlichen Kapazitäten hat, für den eignet sich eher eine Kühltruhe. Der Vorteil: Sie verbrauchen wesentlich weniger Strom als Gefrierschränke. Den meisten Strom verbrauchen Kühl- und Gefrierkombinationen. Übrigens sollten nur Speisen eingefroren werden, die richtig abgekühlt sind.
Wichtig für den Stromberbrauch: Der Aufstellort von Kühl- und Gefrierschrank
Der Kühl- und Gefrierschrank sollte möglichst nicht neben Wärmequellen aufgestellt werden. Also besser die direkte Nachbarschaft von Herd, der Heizung, Wasch- oder Spülmaschine meiden! Auch direktes Sonnenlicht erhöht den Stromverbrauch. Es gilt: Je kühler der Ort, an dem der Kühlschrank steht, desto weniger Strom wird verbraucht. Je wärmer dagegen der Ort, umso größer ist der Aufwand des Gerätes, die richtige Kühlung herzustellen. Entsprechend steigt der Energieverbrauch.
Nur Öffnen bei Bedarf
Während im Gefrierschrank die ideale Temperatur bei -18 Grad liegt, reichen im Kühlschrank rund sieben Grad völlig aus. Damit diese Temperatur nicht unnötig ansteigt, sollten Verbraucher den Kühlschrank nur bei Bedarf öffnen und ihn so schnell wie möglich wieder schließen.
Abtauen nicht vergessen
Damit Gefrierschränke effizient arbeiten, müssen sie regelmäßig abgetaut werden. Wenn die Eisschicht die Dicke von einem Zentimeter erreicht hat, sollte man spätestens zur Tat schreiten. Besser aber noch vorher, denn auch weniger dicke Eiskrusten führen bereits zu einem höheren Stromverbrauch.
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