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Strommix in Deutschland

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Der Strommix in Deutschland

Stromanbieter wuestenfux pixelio.de Strommix in Deutschland
Nicht alle Menschen wissen tatsächlich darüber Bescheid, woher der Strom aus der Steckdose eigentlich kommt. Wir sagen es Ihnen.

Bruttostromerzeugung Deutschlands

Der in Deutschland produzierte Strom wird aus unterschiedlichen Energieträgern gewonnen. Jener Strom, der schlussendlich im Alltag verwendet wird, stammt aus verschiedenen Arten der Stromgewinnung. Daher wird er auch als Strommix bezeichnet. Die Bruttostromerzeugung Deutschlands ermöglicht einen exakten Überblick darüber, wie der Strom ursprünglich gewonnen wurde.

594,3 Terawattstunden (TWh) Energie wurden insgesamt in Deutschland im Jahr 2009 erzeugt. Ein genauer Blick auf die Zahlen der vergangenen 15 Jahre zeigt, dass seit 1994 ein allgemeiner Trend zu einer steigenden Stromerzeugung besteht. Damals wurden in Deutschland 528,5 TWh Strom erzeugt.

Erst in jüngster Zeit lässt sich eine leichte Verschiebung hin zu einer geringeren Stromproduktion erkennen. Seit den Jahren 2007 und 2008, die mit einer Energieproduktion von jeweils rund 637 TWh Spitzenwerte erzielten, ist Deutschlands Stromverbrauch aktuell rückläufig.

Fossile Ressourcen und Kernenergie dominieren

Auch 2009 stellen fossile Rohstoffe und Kernenergie den Löwenanteil an Deutschlands Strom bereit. Satte 42,7 Prozent des Stroms werden entweder aus Braunkohle oder aus Steinkohle gewonnen. Nuklearenergie wird zur Erzeugung von 22,7 Prozent des Stroms herangezogen.

Weitere 13,0 Prozent des Stroms liefert Erdgas. 1,9 Prozent stammen von Mineralölprodukten. Somit wurden 2009 insgesamt 80,3 Prozent des deutschen Strommixes aus fossilen Rohstoffen oder aus Nuklearenergie gewonnen.

Erneuerbare Energieträger holen auf

Die Rolle der erneuerbaren Energieträger im deutschen Strommix ist klar definiert: Ihr Marktanteil vergrößert sich konstant. 2009 wurden in Deutschland 16,1 Prozent des Stroms aus den Erneuerbaren gewonnen. 15 Jahre zuvor betrug ihr Anteil noch 4,4 Prozent.

Deutschlands Favoriten sind dabei die Windkraft mit 6,5 Prozent, sowie die Biomasse mit 5,2 Prozent. Wasserkraft mit 3,3 Prozent, Photovoltaik, biogene Bestandteile des Hausmülls und die Geothermie vervollständigen die Gruppe der regenerativen Energiequellen. Die verbleibenden 3,7 Prozent des in Deutschland produzierten Stroms verteilen sich auf sonstige Energieträger.

Jeder Haushalt zählt

Deutschlands Konsumenten sind sich oftmals nicht im Klaren darüber, welchen großen Einfluss sie auf die Zusammensetzung des Stroms haben. Einige sind sogar der Meinung, dass die bewusste Entscheidung des Einzelnen für den sogenannten Ökostrom insgesamt keinen große Wirkung hat.

Die Entwicklung der letzten Jahre belegt jedoch eindeutig, dass Deutschlands Energiewirtschaft auf die Wünsche der Menschen reagieren. Viele kleine Entscheidungen gemeinsam haben schließlich unter Anderem dazu geführt, dass der Anteil der erneuerbaren Energieträger an Deutschlands Stromproduktion in den letzten fünf Jahren um stolze 55,9 Prozent angestiegen ist.

Strommix Deutschland 2009 Strommix in Deutschland
Bildquelle: Agentur für Erneuerbare Energien www.unendlich-viel-energie.de

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