Stromzähler ablesen

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Wo findet man Zählerstand und Zählernummer?

Bei einem Wechsel des Stromanbieters ist es in der Regel nötig, dem neuen Stromanbieter den Zählerstand und die Zählernummer mitzuteilen. Nur dadurch ist eine korrekte Abrechnung der Stromlieferung durch den alten und den neuen Anbieter möglich. Im Allgemeinen kümmert sich nach der Mitteilung der neue Anbieter um die Kündigung und alle damit verbundenen Arbeiten.

Stromzähler © P. C., fotolia.com
Stromzähler © P. C., fotolia.com

Den Zählerstand und die Zählernummer abzulesen, ist jedoch eine Aufgabe des Stromkunden. Das Ablesen mag wie eine simple Aufgabe klingen, stellt manche Stromkunden aber vor ein Problem. Sie sind unerfahren und daher unsicher. Dabei ist es gar nicht so schwer, wenn man weiß, worauf man achten muss.

Wo ist der Stromzähler?

Wer sich bisher noch nicht damit beschäftigt hat, den Zählerstand seines Stromzählers abzulesen, weiß eventuell gar nicht, wo sich sein Stromzähler befindet. Mitunter befindet er in der eigenen Wohnung. Alternativ findet man ihn im Treppenhaus oder Keller.

Bei Mehrfamilienhäusern trifft man jedoch eventuell nicht nur auf einen einzigen Stromzähler, sondern gleich auf eine ganze Reihe. Dann muss man herausfinden, welcher Stromzähler zur eigenen Wohnung gehört. Zur Identifikation dient die Zählernummer. Sie wird beispielsweise auf der Stromrechnung aufgeführt. Mit ihr kann man den eigenen Stromzähler identifizieren. Falls man noch keine Stromrechnung erhalten hat, fragt man am besten den Vermieter, die Hausverwaltung oder den Hauswart.

Auf dem Stromzähler steht die Zählernummer normalerweise oberhalb eines Strichcodes, der wiederum häufig am unteren Rand des Sichtfensters zu finden ist. Bisweilen sind einer Wohnung bzw. einer Immobilie mit einem einzigen Haushalt auch mehrere Zähler zugeordnet, weil der Haushalt neben anderem Strom Wärmepumpenstrom bezieht. Dann muss man darauf achten, die Daten des richtigen Stromzählers weiterzuleiten.

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Stromzähler ablesen: So machen Kunden alles richtig

Ist der Stromzähler erst mal gefunden, geht es ans Ablesen. Am Zähler befindet sich eine Anzeige mit einem Zählwerk. Sie hat sieben Stellen, auf denen der Stromverbrauch genau angezeigt wird. Rechts neben der Anzeige steht „kWh“. Das steht für Kilowattstunde und bezeichnet die Einheit, in der der Stromverbrauch gemessen wird. Der Zählerstand in der Drehanzeige verändert sich manchmal schneller und dann wieder langsamer, abhängig vom aktuellen Stromverbrauch.

Stromzähler © Gina Sanders, fotolia.com
Stromzähler © Gina Sanders, fotolia.com

Manche Stromzähler haben zwei dieser sich drehenden Anzeigen. Das sind sogenannte Zweitarifzähler. Sie findet man bei Verbrauchern, die einen besonderen Tag-Nacht-Tarif bei ihrem Stromversorger gebucht haben. Neben dem oberen Zählerstand stehen die Buchstaben „HT“, neben dem unteren „NT“.

„HT“ bedeutet „Hochtarif“. Damit sind die Tagstunden gemeint, an denen der Strom bei einem Tag-Nacht-Tarif teurer ist als abends oder in der Nacht. „NT“ steht für „Niedertarif“. In dieser Anzeige erscheint der Zählerstand für Strom, der nachts verbraucht wird. Der Wechsel von einem Tag-Nacht-Tarif zu einem anderen ist allerdings schwierig, da kaum noch Tag-Nacht-Tarife auf dem Markt angeboten werden.

Wann sollten Verbraucher den Strom ablesen?

Bei einem Stromanbieterwechsel sollten Sie als Verbraucher den Zählerstand erst am eigentlichen Wechseltag ablesen. Der neue Anbieter wird Sie darüber informieren, wann der richtige Zeitpunkt gekommen ist. Aber es gibt natürlich noch weitere Gelegenheiten, die es nötig machen, den Zählerstand abzulesen und an den Anbieter zu übermitteln.

Bei Onlinetarifen müssen die Kunden den Zählerstand auch dann regelmäßig ablesen, wenn kein Anbieterwechsel ansteht. Sie übermitteln den Zählerstand zur Abrechnung an den Stromanbieter. Das geschieht online auf einer passwortgeschützten Plattform. Viele Anbieter ermöglichen es ihren Kunden zusätzlich, ihren Zählerstand zwischendurch zu übermitteln, um bei Bedarf die Abschlagszahlungen anzupassen.

Auch bei anderen als Onlinetarifen ist mittlerweile bisweilen der Stromkunde in der Pflicht, den Zählerstand selbst abzulesen und dem Anbieter mitzuteilen: Ihnen schickt der Anbieter dann eine sogenannte Ablesekarte. In sie trägt der Kunde den Zählerstand ein und schickt sie anschließend mit der Post an den Stromlieferanten zurück. Nicht zuletzt muss der Zählerstand des Stromzählers natürlich abgelesen werden, wenn der Stromkunde umzieht.

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