Strom aus Bioenergie

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Bioenergie bezeichnet die energetische Nutzung von Biomasse. Als Biomasse werden vor allem Holz, Stroh, Mais, Bioabfälle, Gülle, Raps und Olivenkerne verwendet. Dabei wird die ursprüngliche Energie der Sonnenstrahlen genutzt, die es erst ermöglichen, dass energiereiches organisches Material entsteht. Im Unterschied zu fossilen Brennstoffen ist bei diesen Rohstoffen der Kohlenstoff nicht seit Jahrmillionen aus dem atmosphärischen Kreislauf entzogen.

Biogas © Jürgen Fälchle, fotolia.com
Biogas © Jürgen Fälchle, fotolia.com
Aus Biomasse und Biogas wird Strom
Aus Biomasse und Biogas wird Strom

Formen der Bioenergie

Abhängig von der Art der Biomasse ergeben sich unterschiedliche Nutzungsweisen. Biomasse kann durch Verbrennung, Pyrolyse, alkoholische und Methangärung aufgeschlossen werden. Für die Wärme und Stromerzeugung unterscheidet man zwei gängige Verfahren.

Biomasseheizkraftwerke nutzen Biomasse, um Strom zu erzeugen. Es werden hauptsächlich Holz und landwirtschaftliche Erzeugnisse wie zum BeispielStroh verwendet. In Miniaturform gibt es auch in Wohnhäusern kleine Anlagen zur Verbrennung von Holz, sogenannte Pelletheizungen.

In Biogasanlagen wird durch Vergärung von Gülle und anderer Biomasse ein methan- und kohlendioxydreiches Gasgemisch gewonnen, das dann als Biogas bezeichnet wird. Das entstandene Gas wird anschließend in einem Blockheizkraftwerk zur Stromerzeugung genutzt.

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