Stromsparen beim Waschen

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Strom Spartipps rund ums Waschen

Neben Herd und Kühlschrank ist die Waschmaschine das Haushaltsgerät, auf den Verbraucher sicherlich am wenigsten verzichten können. Es geht einfach nicht ohne – und damit auch nicht ohne Stromkosten. Den Stromverbrauch der Waschmaschien kan man durch Beachtung einiger Regeln senken. Strom sparen beim Waschen hilft die Stromkosten im Haushalt zu reduzieren. Hier erfahren Sie, wie Sie die Ausgaben im Rahmen halten oder sogar noch reduzieren können.

Waschmaschine © hans12, fotolia.com
Strom sparen beim Waschen © hans12, fotolia.com

Waschmaschine: Beim Neukauf auf die Energieeffizienzklasse achten

Wie bei Herd und Kühlschrank entscheidet die Energieeffizienzklasse über hohen oder niedrigen Energieverbrauch. Moderne Maschinen sind in der Regel mit der Klasse A++ oder A+++ gekennzeichnet, was der Variante entspricht, die am wenigsten Strom verbraucht. Seit Dezember 2013 dürfen nur noch Waschmaschinen der drei besten Energieeffizienz-Klassen A+++, A++ und A+ in den Handel gebracht werden.

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Waschmaschine an Warmwasserleitung anschließen

Wenn möglich sollte das Gerät mit Warmwasser statt mit kaltem Wasser betrieben werden. Dadurch können Verbraucher viel Geld sparen. Einen Sparvorteil haben Verbraucher allerdings nur dann, wenn das Wasser nicht durch Strom erwärmt wird, sondern beispielsweise durch eine Solaranlage. Aber auch Fernwärme oder eine Pelletheizung sind geeignet. Außerdem sollten die Leitungen vom Speicher zur Waschmaschine möglichst kurz sein, sonst wird zunächst nur kaltes Wasser ins Gerät geleitet.

Nicht jede Waschmaschine verfügt über einen Warmwasseranschluss. Ein Blick in die Betriebsanleitung oder die Nachfrage beim Hersteller kann hierüber Klarheit schaffen. Sollte die Maschine keinen Warmwasseranschluss haben, so gibt es hierfür spezielle Geräte zum Vorschalten.

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Waschtemperatur senken

Die Zeiten von Kochwäsche sind bei den meisten Verbrauchern endgültig vorbei. Kaum jemand wäscht heutzutage noch bei 95 Grad. Auch bei starker Verschmutzung reicht in der Regel eine maximale Waschtemperatur von 60 Grad. Das liegt zum einen an immer leistungsstärkeren Waschmaschinen. Aber auch die Waschmittel wurden im Laufe der Zeit deutlich besser.

Wer auf 95 Grad-Waschgänge verzichtet und stattdessen mit 60 Grad wäscht, kann auf diese Weise rund 30 Prozent Energie sparen. Und wer die Waschtemperatur von 60 Grad auf 40 Grad senkt, kann den Stromverbrauch der Waschmaschine ebenfalls um etwa ein Drittel reduzieren. Auch die Vorwäsche kann man getrost weglassen. Wer auf sie verzichtet, senkt die Kosten um rund 20 bis 30 Prozent.

Normale verschmutzte Wäsche wird meist auch bei 40 Grad problemlos sauber. Ist dies nicht der Fall, sollte man eher auf bestimmte Fleckentferner zurückgreifen als die Waschtemperatur zu erhöhen.

Richtige Waschtemperatur © Initiative EnergieEffizienz / dena
Richtige Waschtemperatur © Initiative EnergieEffizienz / dena

Das richtige Waschprogramm wählen

Moderne Waschmaschinen bieten fast alle Sparprogramme an. Diese sollten Verbraucher bevorzugt nutzen, wenn sie energieeffizient waschen wollen. Schonwaschgänge sollte man eher nicht verwenden. Sie verbrauchen rund fünf Mal mehr Wasser und vier Mal mehr Strom.

Nur waschen, wenn die Maschine voll ist

Wer Strom beim Waschen sparen möchte, sollte die Waschmaschine immer gut befüllen. Zwar verfügen viele Geräte über eine Funktion für halbe Beladung. Dieses Programm hält allerdings nicht unbedingt, was es verspricht. Es benötigt zwar weniger Strom als das normale Programm. Jedoch ist die Ersparnis nicht so hoch, wie die Bezeichnung glauben macht.

Völlig abzuraten ist davon, Waschmaschinen nur halb zu befüllen und sie dann mit dem normalen Programm laufen zu lassen. Zum einen fällt dadurch häufigeres Waschen an, wodurch unnötig Strom verbraucht wird. Zum anderen erkennt die Maschine nicht, dass die Waschladung geringer ist und nutzt daher die standardmäßige Menge an Energie.

Ausnahme: Es gibt inzwischen Geräte, die die Wäschemenge, die sich in der Trommel befindet, mittels Sensoren erkennen können. Diese Technologie nennt sich „Fuzzy Logik“. Maschinen mit dieser Funktion wiegen die Wäsche und stimmen die benötigte Wasser- und Waschmittelmenge darauf ab. Wenn weniger Wasser benötigt wird, das erhitzt werden muss, dann werden dadurch auch die Stromkosten gesenkt.

Beim Schleudern kann man Strom sparen

Auch beim Schleudern können Verbraucher bares Geld sparen. Je höher die Umdrehungen pro Minute, desto größer die Ersparnis. Wer seine Wäsche zum Beispiel mit 1.600 Umdrehungen schleudert statt mit 900, kann rund ein Viertel Energie beim Waschen sparen.

Weitere Informationen

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