Stromverbrauch 5-Personen-Haushalt

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Stromverbrauch 5-Personen-Haushalt – Informationen, Daten und Stromspartipps

Die Zahl der Haushalte, in denen fünf oder mehr Personen leben, liegt in der Bundesrepublik bereits seit mehr als 25 Jahren konstant unter der Marke von fünf Prozent. Aktuell sind es nur noch rund drei Prozent aller Haushalte, in denen mehr als fünf Personen einer oder mehrere Generationen zusammenwohnen. Diese Haushalte bringen gegenüber kleineren Haushalten einen deutlich größeren Stromverbrauch mit. Demgegenüber ist der Pro-Kopf-Verbrauch aller Menschen, die mit fünf oder mehr Personen in einem Haushalt leben, im Schnitt aber deutlich kleiner als in allen anderen Haushalten.

Stromkosten und Stromverbrauch © gourmecana, fotolia.com

Der geringere Pro-Kopf-Verbrauch mit Blick auf die Kilowattstunden erklärt sich im Zusammenhang mit der geteilten Benutzung von Elektrogeräten in einem Haushalt. Während die Waschmaschine, der Kühlschrank oder der Fernseher im Wohnzimmer in einem Singlehaushalt nur von einer Person genutzt wird, teilen sich die Bewohner eines 5-Personen-Haushalts all diese Geräte. Tatsächlich kann sich dieser Effekt bei einer deutlich ansteigenden Haushaltgröße jedoch auch umkehren: Werden beispielsweise mehrere Kühlschränke oder Waschmaschinen angeschafft oder besitzt jedes Mitglied des Haushaltes seinen eigenen Fernseher, relativieren sich die Ergebnisse in Bezug auf den Pro-Kopf-Verbrauch. Weitere Informationen rund um Stromverbrauch und Stromkosten im 5-Personen-Haushalt sowie wichtige Tipps rund um Energiesparpotentiale werden nachfolgend präsentiert.

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5-Personen-Haushalt: Äußere Faktoren wirken auf den Stromverbrauch ein

Die meisten Einflussfaktoren auf den Stromverbrauch haben die Bewohner eines 5-Personen-Haushalts selbst im Griff: Jeder kann durch sein eigenes Handeln dabei helfen den Stromverbrauch zu senken. Mit Blick auf die Warmwasseraufbereitung und den Gebäudetyp gilt das allerdings nicht. 5-Personen-Haushalte leben entweder in Ein- oder Zweifamilienhäusern oder sind in Mehrfamilienhäusern mit Etagenwohnungen zu finden.

Was kaum jemand weiß: Der Gebäudetyp kann einen maßgeblichen Einfluss auf den Stromverbrauch und die am Ende des Jahres ins Haus flatternde Stromrechnung mit sich bringen. In Ein- und Zweifamilienhäusern haben 5-Personen-Haushalte grundsätzlich mit einem erhöhten Stromverbrauch zu rechnen. Dieser kann noch weiter anwachsen, wenn die Warmwasseraufbereitung elektrisch abläuft. So steigen mit einem sogenannten Boiler oder einem Durchlauferhitzer die Stromkosten zusätzlich an, worauf die Bewohner des 5-Personen-Haushaltes meist keinen oder nur wenig Einfluss nehmen können.

Zusammensetzung des Stromverbrauchs © co2online
Zusammensetzung deS Stromverbrauchs © co2online

Durchschnittliche Stromkosten pro 5-Personen-Haushalt

Die durchschnittlichen Stromkosten werden pro Kilowattstunde (kWh) berechnet, wobei eine Kilowattstunde aktuell um die 28,80 Cent kostet. Für die genaue Berechnung der Stromkosten im 5-Personen-Haushalt müssten theoretisch auch die die individuellen Tarife, die jeweiligen Stromanbieter sowie die Stromart berücksichtigt werden. Für einen besseren Überblick bleiben diese Faktoren in der nachfolgenden Darstellung aber außen vor. Unterschieden wird lediglich mit Blick auf den Gebäudetyp sowie die Frage, ob eine elektrische Warmwasseraufbereitung stattfindet oder nicht.

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Stromkosten © Sergej Toporkov, fotolia.com
Durchschnittliche Stromkosten © Sergej Toporkov, fotolia.com

In einem Mehrfamilienhaus sind 5-Personen-Haushalte, bei denen die Warmwasseraufbereitung nicht über den Strom erfolgt, recht gut bedient: Bei einem geringen Verbrauch sammeln sich meist weniger als 2.200 Kilowattstunden an, während es bei einem mittleren Verbrauch bis zu 4.000 kWh und bei einem sehr hohen Verbrauch mehr als 5.700 kWh sind. Die Stromkosten steigen aufgrund des größeren Verbrauchs bei einer elektrischen Warmwasseraufbereitung proportional, sodass bei einem geringen Verbrauch bis zu 3.500 kWh, bei einem mittleren bis zu 6.000 kWh und bei einem hohen Verbrauch mehr als 9.000 kWh anfallen.

Bei großen 5-Personen-Haushalten in einem Ein- oder Zweifamilienhaus sind die durchschnittlich zu erwartenden Stromkosten deutlich höher: Schon bei einem niedrigen Verbrauch ohne elektrische Warmwasseraufbereitung landet der Wert bei bis zu 3.500 kWh. Mittlere Verbrauchswerte pendeln sich bei 5.400 kWh ein, während hohe Werte die Grenze von 7.500 kWh überschreiten. Eine noch höhere Stromrechnung müssen nur 5-Personen-Haushalte in Ein- oder Zweifamilienhäusern mit elektrischer Warmwasseraufbereitung erwarten: Der geringe Verbrauch erreicht bereits einen Pegel von bis zu 4.200 kWh, während der mittlere Verbrauchswert sich bei bis zu 7.000 kWh einpendelt.

Bei einem sehr hohen Stromverbrauch können die Werte sogar über 10.900 Kilowattstunden pro Jahr steigen. Derartige Verbrauchswerte würden eine Stromrechnung von mehr als 3.239,00 Euro mit sich bringen. Ein durchschnittlicher 5-Personen-Haushalt in einem Mehrfamilienhaus mit elektrisch erzeugtem Warmwasser muss hingegen bei durchschnittlichem Verbrauch mit bis zu 1.728,00 Euro jährlichen Stromkosten rechnen.

Warmwasser über Strom

Stromverbrauch in kWh

Einfamilienhaus/

Zweifamilienhaus

Ja

Gering: bis 4.200 Mittel: bis 7.000 Sehr hoch: über 10.900

Nein

Gering: bis 3.500 Mittel: bis 5.400 Sehr hoch: über 7.500
Mehrfamilienhaus

Ja

Gering: bis 3.500 Mittel: bis 6.000 Sehr hoch: über 9.000

Nein

Gering: bis 2.200 Mittel: bis 4.000 Sehr hoch: über 5.700

Tabelle 1: Durchschnittlicher Stromverbrauch von 5-Personen-Haushalten (Quelle Stromspiegel/co2online)

Stromspartipps: So sinken die Stromkosten im 5-Personen-Haushalt

Zu den klassischen Maßnahmen, die jeder Haushalt regelmäßig umsetzen sollte, um die eigenen Energiekosten zu senken, gehört unter anderem das Abtauen des Gefrierfaches sowie des Kühlschranks. Schon minimale Eisschichten können für einen deutlich gesteigerten Energieverbrauch des ohnehin schon verbrauchsstarken Kühlschranks sorgen.
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Waschmaschine © hans12, fotolia.com
Stron sparen bei der Waschmaschine © hans12, fotolia.com

Auch bei der Waschmaschine sind Einsparpotentiale vorhanden: Das richtige Waschprogramm und die korrekte Füllmenge sorgen in Kombination mit niedrigen Waschtemperaturen für kleinere Beträge auf der nächsten Stromrechnung. Dazu kann auch ein Anbieterwechsel beitragen. Dieser ist deutschlandweit flächendeckend möglich und kann Stromkosten um mehrere hundert Euro pro Jahr reduzieren.

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