Erfahrungen: Tarife, Bewertungen, Kündigung
Ihr Vertragspartner wäre die Mainova AG in Frankfurt am Main: der größte hessische Energieversorger, mehrheitlich im Besitz der Stadt Frankfurt und bundesweit im Wechselgeschäft. Diese Seite ordnet ein, was die Preisgarantie abdeckt und was nicht, warum drei Bewertungsplattformen hier ungewöhnlich nah beieinanderliegen, was der Online-Tarif an Kommunikationswegen kostet und wie Kündigung und Umzug ablaufen. Zuletzt geprüft: 19. September 2026; Konditionen können sich ändern.
Das Wichtigste in Kürze
- Vertragspartner ist die Mainova AG in Frankfurt am Main; drei Viertel der Anteile hält die Stadt Frankfurt.
- Drei Bewertungsprofile liegen eng beieinander: Trustpilot 4,2, CHECK24 4,2, Verivox 4,0 — bei Trustpilot ohne Einladungen.
- Die Preisgarantie deckt Energiekosten, Netzentgelt und Konzessionsabgabe; Steuern und Umlagen bleiben beweglich.
- Wer den Online-Tarif wählt, verzichtet auf den Telefonkanal: Kontakt läuft über Portal und Formular.
Mainova im Überblick
Die Eigentümerstruktur erklärt viel an diesem Anbieter: Drei Viertel der Anteile hält laut Verivox-Anbieterprofil die Stadt Frankfurt am Main, ein knappes Viertel die Thüga AG, der Rest ist Streubesitz — und den Aufsichtsrat führt der Frankfurter Oberbürgermeister. Das Unternehmen ist damit kein Vertriebsableger eines Konzerns, sondern ein kommunaler Versorger, der zugleich Kraftwerke, Fernwärmenetz und Wasserversorgung der Stadt betreibt und daneben bundesweit Strom- und Gastarife verkauft. Zur Gruppe gehören unter anderem die Netzdienste Rhein-Main als Netzbetreiber und die Mainova ServiceDienste. Über eine Million Menschen beziehen nach Unternehmensangabe eine der vier Sparten — Strom, Erdgas, Wärme oder Trinkwasser. Für Sie als Kundin oder Kunde außerhalb Frankfurts heißt das: Sie kaufen bei einem Stadtwerk ein, das in Ihrer Region weder Netz noch Grundversorgung betreibt — der Vertrag ist ein ganz normaler Sondervertrag.
Steckbrief Mainova
| Merkmal | Mainova – Stand 19.9.2026 |
|---|---|
| Vertragspartner | Mainova AG, Solmsstraße 38, 60486 Frankfurt am Main; Amtsgericht Frankfurt, HRB 7173 |
| Vorstand | Dr. Michael Maxelon (Vorsitzender), Peter Arnold, Martin Giehl; Aufsichtsratsvorsitz: Oberbürgermeister Mike Josef |
| Eigentümer | überwiegend kommunal Stadt Frankfurt am Main 75,2 %, Thüga AG 24,5 %, Streubesitz 0,3 % – Angabe des Verivox-Anbieterprofils |
| Lieferant seit | 1998 Gründungsjahr laut Verivox-Anbieterprofil |
| Kunden | mehr als 1 Million eigene Angabe; Strom, Gas, Wärme und Wasser zusammen |
| Angebot | Strom, Erdgas, Wärmestrom, Autostrom, Fernwärme, Trinkwasser, Photovoltaik, Wärmepumpe, Wallbox, Energieausweis |
| Liefergebiet | bundesweit im Sondervertrag; Grundversorgung und Fernwärme in Frankfurt und der Rhein-Main-Region |
| Stromherkunft | Ökostrom für alle Haushalte Anbieterangabe, von der Stromkennzeichnung gestützt: Ökostrommix für alle Haushalte und Kunden mit Öko-Option 0 g CO₂ je kWh, Gesamtstrommix 147 g, Deutschland 300 g |
| Preisgarantie | eingeschränkt, bis 24 Monate umfasst Energie- und Vertriebskosten, Netzentgelt und Konzessionsabgabe; Steuern, Umlagen und Smart-Meter-Mehrkosten sind ausgenommen |
| Kündigungsfrist | ein Monat Angabe der Tarifseite für Strom Direkt; für andere Tarife nennt der Anbieter keine allgemeine Frist, sie steht auf der Rechnung |
| Vertriebswege | Tarifrechner, OnlineService mit App, Chatbot und Live-Chat, Hotline, ServiceCenter in Frankfurt, Main Info Mobil |
| Website | mainova.de |
Welche Tarife an Ihrer Adresse angeboten werden, hängt vom Netzgebiet ab; in Frankfurt und Umgebung kommen die regulierten Tarife der Grundversorgung hinzu. Die aktuelle Tarifübersicht steht bei Mainova*.
Mainova Erfahrungen und Bewertungen
Die drei Werte liegen so eng beieinander wie bei kaum einem anderen Anbieter dieser Reihe, messen aber wie üblich Verschiedenes: Trustpilot die Marke insgesamt, CHECK24 ohne ausgewiesenen Erhebungsrahmen, Verivox nur den Wechsel über das eigene Portal. Eine Besonderheit wirkt dabei in die andere Richtung als sonst: Trustpilot vermerkt, dass das Unternehmen zuletzt keine Bewertungseinladungen verschickt hat, und warnt selbst vor eingeschränkter Repräsentativität. Bei den meisten Anbietern hebt die aktive Einladung das Ergebnis, weil sie auch zufriedene Kunden erreicht; hier fehlt dieser Effekt, und der Wert liegt trotzdem auf dem Niveau der Portale. Die Stichprobe ist dafür stärker von Menschen mit einem konkreten Anlass geprägt — was die 24 Prozent Ein-Stern-Bewertungen neben 63 Prozent Fünf-Sterne-Bewertungen erklären dürfte. Für dieses Porträt haben wir die Angaben des Anbieters und die aggregierten Werte öffentlicher Bewertungsprofile ausgewertet, keine einzelnen Rezensionen. Bewertungsplattformen bilden vor allem Kunden ab, die einen Anlass hatten; sie erlauben keine belastbare Aussage über die allgemeine Servicequalität. Das Unternehmen führt daneben vier eigene Auszeichnungen auf den Tarifseiten: ein Trusted-Shops-Siegel, den Energiewende Award 2026/27 von EUPD Research in der Kategorie Energiewende sowie zwei Ergebnisse aus Untersuchungen von Focus Money und Deutschland Test, „Beste Kundenhotline“ und „Preissieger“.
Bewertungen im Überblick – und was jede Plattform misst
Trustpilot: 4,2 von 5 1.940 Bewertungen
Abruf 19. September 2026, davon 624 aus den letzten zwölf Monaten. Bewertet wird die Domain mainova.de, also die Marke samt Gas, Wärme und Wasser. Die Plattform vermerkt ausdrücklich, dass das Unternehmen zuletzt keine Bewertungseinladungen verschickt hat und die Bewertungen deshalb möglicherweise nicht repräsentativ sind — der Wert entsteht also ohne den Effekt aktiver Einladungen. Auf negative Bewertungen hat das Unternehmen nach Plattformangabe zu 96 Prozent geantwortet.
CHECK24: 4,2 von 5 1.994 Bewertungen
Abruf 19. September 2026, dazu 81 Prozent Weiterempfehlung. Einen Erhebungsrahmen nennt das Portal an dieser Stelle nicht: weder Zeitraum noch Grundgesamtheit, noch die Frage, ob nur über CHECK24 abgeschlossene Verträge einfließen.
Verivox: 4,0 von 5 201 Bewertungen
Abruf 19. September 2026, davon 55 Prozent mit fünf und 12 Prozent mit einem Stern. Die kleinste, aber am klarsten umrissene Stichprobe: Die Bewertungen lassen sich nach Wechselprozess und erstem Vertragsjahr filtern und betreffen den über das Portal abgewickelten Wechsel.
Mainova Tarife und Vertragsbedingungen
Das Angebot ist breiter sortiert als bei den meisten Wettbewerbern und folgt der Nutzungssituation statt dem Marketing. Beim Strom stehen zehn Tarife nebeneinander: der Online-Tarif Strom Direkt in den Varianten 12 und 24, Strom Extra mit verlängerter Garantie für Elektrogeräte, Strom Classic als Grundversorgungstarif, Wärmestrom, Autostrom, Strom Kombi für Doppeltarifzähler, Strom Lokal PV für Mieter, die Ersatzversorgung und der dynamische Tarif Strom Dynamik. Beim Gas sind es Erdgas Direkt, Erdgas Extra, Erdgas Classic und die Ersatzversorgung; dazu kommen zwei Zusatzoptionen, ÖkoPremium beim Strom und Erdgas KlimaPlus beim Gas. Ein Punkt, den man vor dem Abschluss kennen sollte, steht nicht im Kleingedruckten, sondern in der FAQ zum Online-Tarif: Wer Strom Direkt wählt, entscheidet sich laut Anbieter zugleich für die Kommunikation über OnlineService und Kontaktformular — der Telefonkanal ist bei diesem Tarif nicht vorgesehen.
Bei der Preisgarantie ist das Unternehmen ungewöhnlich auskunftsfreudig, und das Ergebnis ist für Leser brauchbarer als jede Werbeaussage. Ein eigenes Dokument für Privatkunden sagt, dass es sich um eine eingeschränkte Preisgarantie bis zum Ende der Erstlaufzeit handelt, und benennt beide Seiten: Garantiert sind Energie- und Vertriebskosten, Netzentgelt und Konzessionsabgabe. Nicht garantiert sind Stromsteuer, Umsatzsteuer, KWK-Umlage, Offshore-Haftungsumlage und der Aufschlag für besondere Netznutzung — und dazu, was man selten irgendwo liest, Mehrkosten des Messstellenbetreibers nach dem Einbau eines intelligenten Messsystems. Wen das trifft, sagt dasselbe Dokument: vor allem Haushalte über 6.000 Kilowattstunden Jahresverbrauch und Eigenerzeugungsanlagen über 7 Kilowatt Peak. Für die ausgenommenen Positionen nennt das Dokument die konkreten Beträge in Cent je Kilowattstunde für zwei aufeinanderfolgende Jahre, sodass sich die Größenordnung der Lücke abschätzen lässt. Beim Gas gilt dieselbe Systematik mit anderen Ausnahmen; dort ist zusätzlich offengelegt, mit welchem Preis je Emissionszertifikat für 2026 gerechnet wird und dass Abweichungen durchgereicht werden. Beim dynamischen Tarif Strom Dynamik schließlich gilt die Garantie nur einen Monat ab Lieferbeginn und deckt allein Beschaffungs- und Vertriebskosten.
Zur Laufzeit erklärt die FAQ eine Rechnung, die sonst oft für Ärger sorgt: Mindestlaufzeit und Preisgarantie enden gemeinsam zum Monatsende, wobei der angebrochene Startmonat nicht mitzählt, sondern angehängt wird. Beim Direkt 12 sind es also Restmonat plus zwölf Monate, beim Direkt 24 Restmonat plus 23 Monate. Die Kündigungsfrist beträgt bei Strom Direkt einen Monat. Zum Bonus gibt es dagegen keine dauerhafte öffentliche Aussage: Zum Prüfdatum lief eine befristete Aktion mit einem Extrabonus, beworben über ein Banner am Seitenkopf; die zugehörigen Bedingungen erscheinen erst im Tarifrechner. Was ein Bonus voraussetzt, wann er fällig wird und ob er bei vorzeitigem Vertragsende zurückgefordert werden kann, müssen Sie also im Angebot nachlesen und sichern. Eine Einschränkung, die viele übersehen: Für die Sonderverträge steht auf der Website kein Bedingungswerk zum Nachlesen. Die als „Aktuelle Versorgungsbedingungen“ verlinkte Seite enthält ausschließlich die gesetzlichen Verordnungen der Grund- und Ersatzversorgung — die für einen Sondervertrag gerade nicht gelten. Die Preisgarantiebedingungen sagen es selbst: Maßgeblich sind die Vertragsbedingungen, die nach Wahl eines Produkts angezeigt werden.
Vor dem Abschluss bei Mainova prüfen
Die vollständigen Bedingungen erscheinen im Bestellprozess nach Wahl des Tarifs.
Besonderheiten
Ökostrom und Stromkennzeichnung
„Für alle Haushaltskunden beschaffen wir ausschließlich Ökostrom“ steht über dem Tarifrechner — und anders als bei manchem Wettbewerber trägt die Stromkennzeichnung diese Aussage. Das Diagramm für den Ökostrommix ist dort ausdrücklich überschrieben mit „Alle Haushalte und Kunden mit Öko-Option“ und weist null Gramm CO₂ je Kilowattstunde aus. Er besteht zur Hälfte aus Strom, der nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz gefördert wird, zur anderen Hälfte aus Erneuerbaren mit Herkunftsnachweis; Kernenergie und Kohle sind mit null Prozent ausgewiesen. Der Gesamtstrommix des Unternehmens einschließlich aller übrigen Kundengruppen liegt bei 147 Gramm und damit deutlich unter dem deutschen Durchschnitt von 300 Gramm; für die Kunden außerhalb der Haushaltsgruppe nennt das Dokument 254 Gramm. Die Herkunftsnachweise des Haushalts-Ökostroms stammen zu gut 55 Prozent aus Norwegen, zu knapp 18 Prozent aus Island und zu gut zehn Prozent aus Portugal — aus Deutschland kommt weniger als ein Prozent. Ein Tarifsiegel einer unabhängigen Stelle wie das Grüner Strom Label oder ok-power trägt der Haushaltsstrom nicht; die kostenpflichtige Zusatzoption ÖkoPremium wird als Beitrag zum Ausbau erneuerbarer Energien beworben.
Gastarife und der CO₂-Preis
Auf der Gasseite lohnt ein Blick in dasselbe Preisgarantie-Dokument, denn dort steht etwas, das die meisten Anbieter gar nicht erwähnen. Für Verbräuche im Jahr 2026 wird ein fester Preis je Emissionszertifikat vereinbart; weicht der tatsächliche Beschaffungspreis davon ab, werden Mehr- oder Minderkosten an Sie durchgereicht, und das Unternehmen weist die tatsächlichen Kosten auf Anfrage nach. Für die Zeit ab 2027 behält sich das Unternehmen vor, den Vertrag einseitig anzupassen, sobald das künftige Beschaffungsverfahren feststeht — eine Ankündigung, die man beim Abschluss eines mehrjährigen Gastarifs kennen sollte. Die drei Gastarife heißen Erdgas Direkt, Erdgas Extra und Erdgas Classic; die TÜV-geprüfte Zusatzoption Erdgas KlimaPlus macht daraus nach Anbieterangabe einen Öko-Tarif über Kompensation. Wie sich das Angebot im Marktvergleich darstellt, zeigt der kostenlose Gastarifrechner.
Kundenservice, Kündigung und Umzug
Beim Service unterscheidet sich das Unternehmen von den reinen Onlineanbietern: Neben Portal, App, Chatbot und Live-Chat gibt es getrennte Rufnummern für Interessenten, Bestandskunden, Zählerstände, Gewerbekunden und Störungen, ein ServiceCenter in der Frankfurter Innenstadt und ein mobiles Beratungsfahrzeug. Zwei Einschränkungen gehören dazu: Die telefonische Beratung verlangt eine Service-PIN aus dem Portal, und beim Online-Tarif ist der Telefonkanal ohnehin nicht vorgesehen. Im Streitfall ist die Schlichtungsstelle Energie zuständig, und das Impressum grenzt dabei klar ab: Für Strom in Niederspannung und Erdgas in Niederdruck verpflichtet sich das Unternehmen zur Teilnahme; bei Fernwärme, Wasser und sonstigen Energiedienstleistungen sowie bei Nicht-Verbrauchern beteiligt es sich nach eigener Aussage nicht. Vor der Schlichtung steht das konzernweite Beschwerdemanagement mit eigener Postanschrift.
Für die Kündigung nennt der Anbieter keine allgemeine Frist. Sie steht in den Vertragsunterlagen und laut FAQ auch auf jeder Rechnung; der Fristlauf beginnt mit dem Zugang der Kündigung, und der Vertrag endet frühestens zum Ende einer vereinbarten Restlaufzeit. Gekündigt wird per Onlineformular oder schriftlich, immer mit Kundennummer, Zählernummer, Zählerstand und Kündigungsdatum. Einen Hinweis zur Bedienung: Die Seite „Vertrag kündigen“ stellt vier Halteangebote und mehrere Argumentblöcke vor das Formular; der direkte Weg dorthin führt über den Link im Fuß jeder Seite. Beim Umzug gilt eine bemerkenswert klare Ansage: Der Umzug beendet den Liefervertrag nicht, das Unternehmen darf Haushaltskunden an der neuen Adresse weiterbeliefern, und Sie sind nach § 41b Absatz 4 EnWG verpflichtet, neue Anschrift, Aus- und Einzugsdatum sowie die Zählerstände mitzuteilen. Wollen Sie den Vertrag stattdessen beenden, beträgt die Frist für die Sonderkündigung sechs Wochen. Rückwirkende Abmeldungen sind nicht mehr möglich, und die Ummeldung sollte mindestens 14 Tage vor dem Umzug erfolgen. Achten Sie darauf, dass an der neuen Adresse andere Preise und ein anderes Tarifangebot gelten können — der Anbieter weist selbst darauf hin.
So kündigen Sie bei Mainova
Frist aus der Rechnung ablesen
Eine allgemeine Kündigungsfrist nennt der Anbieter nicht; sie steht in den Vertragsunterlagen und laut FAQ auch auf jeder Rechnung. Für den Online-Tarif Strom Direkt gibt die Tarifseite einen Monat an.
Beim Wechsel den neuen Anbieter machen lassen
Wer zu einem anderen Lieferanten wechselt, muss selbst nichts kündigen — das übernimmt der neue Anbieter zum passenden Termin.
Sonst selbst kündigen: Formular oder Brief
Das Onlineformular liegt hinter mehreren Halteangeboten; der direkte Weg führt über den Fußzeilen-Link „Vertrag kündigen“. Schriftlich geht es an die Frankfurter Anschrift. Nötig sind immer Kundennummer, Zählernummer, Zählerstand und Kündigungsdatum.
Fristbeginn beachten
Der Fristlauf beginnt mit dem Zugang der Kündigung beim Anbieter. Der Vertrag endet frühestens nach Ablauf einer vereinbarten Restlaufzeit — bei einem Tarif mit Erstlaufzeit also nicht früher als zu deren Ende.
Für wen Mainova passt
In Frankfurt und im Rhein-Main-Gebiet ist Mainova für viele Haushalte die Ausgangslage — dort lohnt vor allem der Schritt aus der Grundversorgung in einen Tarif mit Laufzeit und Garantie, und dort gibt es mit dem ServiceCenter einen Weg, der anderswo fehlt. Bundesweit passt der Anbieter zu Haushalten, die Wert auf nachvollziehbare Bedingungen legen: Kaum jemand legt so genau offen, welche Preisbestandteile die Garantie trägt und welche nicht. Wer seine Anliegen am liebsten online erledigt, ist beim Tarif Strom Direkt richtig; wer telefonieren will, sollte einen anderen Tarif wählen und sich die Service-PIN bereitlegen. Für Haushalte mit hohem Verbrauch oder eigener Photovoltaikanlage ist die Ausnahme für Smart-Meter-Mehrkosten der wichtigste Prüfpunkt. Und wer über einen mehrjährigen Gastarif nachdenkt, sollte die Ankündigung zur einseitigen Anpassung ab 2027 gelesen haben.
Das spricht dafür – und darauf sollten Sie achten
Vorteile
- Für alle Haushaltskunden wird laut Anbieter ausschließlich Ökostrom beschafft; die Stromkennzeichnung weist für diese Gruppe 0 Gramm CO₂ je Kilowattstunde aus
- Die Preisgarantiebedingungen benennen nicht nur die garantierten Bestandteile, sondern beziffern auch alle ausgenommenen Steuern und Umlagen für zwei Jahre
- Beim Gas ist der CO₂-Preis für 2026 auf einen festen Zertifikatspreis bezogen und die Abweichungsmechanik offengelegt
- Der Umzug beendet den Vertrag nicht automatisch; die Belieferung lässt sich bundesweit mitnehmen
Nachteile
- Für die Sonderverträge sind auf der Website keine Vertragsbedingungen einsehbar — verlinkt ist nur die Verordnung für die Grundversorgung
- Eine allgemeine Kündigungsfrist nennt der Anbieter nicht; sie ist nur aus Rechnung oder Vertragsunterlagen zu erfahren
- Die Preisgarantie nimmt Mehrkosten nach dem Einbau eines intelligenten Messsystems ausdrücklich aus
- Wer Strom Direkt wählt, verzichtet laut Anbieter auf den telefonischen Kanal
Wer zu diesem Zuschnitt passt, findet die aktuellen Konditionen und den Wechselantrag direkt bei Mainova*. Ähnlich zugeschnitten sind andere kommunale Versorger mit bundesweitem Vertrieb, etwa entega aus Darmstadt oder Süwag aus dem Rhein-Main-Gebiet; wer stattdessen einen reinen Onlineanbieter oder einen Konzern sucht, findet die Alternativen samt Porträts in der Übersicht Stromanbieter im Porträt.
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